print
Datum Event Heim  :  Gast  Zeit Ort Resultat  
clear
19.09.2009 MiniH 9003 BC Boncourt : CVJM U13 15:00 h Salle les Tilleuls 71:60 
clear clear clear clear clear clear clear clear clear
clear
14.10.2009 MiniH 9005 BC Bären Kleinbasel 1 : CVJM U13 18:30 h Bläsischulhaus 21:59 
clear clear clear clear clear clear clear clear clear
clear
15.10.2009 Spiel 2513 TV Magden : CVJM D1 19:30 h Mühlimatt 66:43 
clear clear clear clear clear clear clear clear clear
clear
27.10.2009 Spiel 2504 CVJM D1 : BC Boncourt 20:15 h Sternenfeld 47:60 
clear clear clear clear clear clear clear clear clear
clear
31.10.2009 MiniH 9008 BC Oberdorf : CVJM U13 13:00 h MZH Oberdorf 77:97 
clear clear clear clear clear clear clear clear clear
clear
03.11.2009 Spiel 2506 CVJM D1 : Liestal Basket 44 20:15 h Sternenfeld 55:41 
clear clear clear clear clear clear clear clear clear
clear
06.11.2009 MiniH 9010 BC Arlesheim 1 : CVJM U13 18:30 h Gerenmatte 1 60:67 
clear clear clear clear clear clear clear clear clear
clear
11.11.2009 MiniH 9015 CVJM U13 : BC Bären Kleinbasel 1 18:30 h Rheinpark 1 77:40 
clear clear clear clear clear clear clear clear clear
clear
13.11.2009 H3L 2008 BC Birsfelden : CVJM H1 20:20 h Rheinpark 1 56:49 
clear clear clear clear clear clear clear clear clear
clear
24.11.2009 Spiel 2519 CVJM D1 : BBC Laufen 20:15 h Sternenfeld 56:44 
clear clear clear clear clear clear clear clear clear
clear
25.11.2009 MiniH 9018 CVJM U13 : BC Oberdorf 18:30 h Rheinpark 1 99:51 
clear clear clear clear clear clear clear clear clear
clear
25.11.2009 H3L 2011 CVJM H1 : BC Arlesheim 2 20:15 h Rheinpark 1 56:62 
clear clear clear clear clear clear clear clear clear
clear
01.12.2009 Spiel 2541 BC Boncourt : CVJM D1 20:30 h EHMP 72:40 
clear clear clear clear clear clear clear clear clear
clear
02.12.2009 MiniH 9020 CVJM U13 : BC Arlesheim 1 18:30 h Rheinpark 1 66:64 
clear clear clear clear clear clear clear clear clear
clear
03.12.2009 H3L 2013 BC Allschwil : CVJM H1 20:15 h Neu-Allschwil 2 49:41 
clear clear clear clear clear clear clear clear clear
clear
07.12.2009 Spiel 2510 BC Bären : CVJM D1 20:30 h Bläsischulhaus 49:47 
clear clear clear clear clear clear clear clear clear
clear
12.12.2009 MiniH 9013 CVJM U13 : BC Boncourt 15:00 h Rheinpark 1 75:73 
clear clear clear clear clear clear clear clear clear
clear
21.12.2009 H3L 2018 SC Uni Basel Basket : CVJM H1 20:15 h Gym. Münchenstein 61:48 
clear clear clear clear clear clear clear clear clear
clear
22.12.2009 Spiel 2515 CVJM D1 : BC Arlesheim 20:15 h Sternenfeld 39:42 
clear clear clear clear clear clear clear clear clear
clear
06.01.2010 Spiel BC Boncourt : Starwings Basket 20:00 h Salle sportive 74:81 
clear clear clear clear clear clear clear clear clear

Dank Parforceleistung zum Erfolg

Was lange Zeit nach einer schmerzhaften Niederlage im tiefverschneiten Jura aussah, endete für die Starwings mit einem 81:74 (40:53)-Auswärtserfolg in Boncourt. Damit feierte das Arlesheimer-Birsfelder Kombinat den fünften Meisterschaftssieg in Folge.

Von Georges Küng, Boncourt

Basketball ist halt doch jene Ballsportart, welche innert Minuten eine totale Kehrtwende erfahren kann. So geschehen gestern Abend in Boncourt. Dies macht, unter anderem, den Reiz von Basket auch aus.

Lange Zeit sahen die ersatzgeschwächten Gastgeber wie der sichere Gewinner aus. Dies hatte primär zwei Gründe: In den ersten 20 Minuten hatte der BC Boncourt eine unverschämt hohe Trefferquote – praktisch jeder Distanzwurf landete im Korb. Hier tat sich vor allem der Amerikaner Todd Peterson (25, 204cm) hervor.

Ein zweiter Grund war, dass das Ref-Trio ihre Foulpfiffe gar einseitig verteilten. Nach 18 Minuten hatten die Starwings zehn Fouls begangen, die Gastgeber lediglich deren zwei…

Die gestrige Partie im „Dampf- und Heizkessel“ (Le Chaudron) muss aus Starwings-Sicht „setziert“ werden. In den ersten 35 Minuten kam die Mannschaft von Cheftrainer Patrick Koller und seines Assistenten Danijel Eric nie auf Betriebstemperatur. Es war Captain Tony Brown zu verdanken, dass überhaupt Punkte für die Unterbaselbieter fielen. Joël Fuchs und Marcus Hett erfüllten ihre Aufgabe bei ihren Kurzeinsätzen; beide hatten eine 100%-ige Wurfquote, wobei Fuchs mit zwei feinen Dreiern brillierte. Es gab da aber die arrivierten Spieler wie Vernard Hollins (führte den Ball oft zu lange), Tony McCrory (kam nie in Wurfposition), Jordan Hasquet (war überall und doch nirgends) oder die zwei „Langen“ (Nenad Delic und Marcus Sloan), die unter dem Korb, zumindest offensiv, agierten.

Die Partie war, gelinde gesagt, phasenweise von sehr, sehr bescheidener Qualität. So dauerte es im dritten Viertel über vier Minuten, bis ein Korb fiel. Wenn es im Basketball während 380 Sekunden 0:0 bleibt, dann…

Den ersten Korb in diesem Derby der beiden Vertreter des Basketball-Verbandes Nordwestschweiz hatten die Starwings (natürlich durch Brown) erzielt. Es sollte bis zur 34. Minute dauern, bis die Gäste wieder in Führung (67:66) gehen konnten. Zuvor hatte der BCB oft mit 14 Punkten geführt. Aber siehe oben: Auch dies ist im Basketball keine Garantie, dass man den Match auch erfolgreich beenden muss.

In den letzten fünf Spielminuten, als die Starwings mit dem Anfangsquintett agierten (Hollins, Brown, McCrory, Hasquet, Sloan), kehrten die Deutschschweizer das Spiel und kamen zu einem Erfolg, der nach dem ersten und einzigen Dreier von Hasquet (zum 70:77) Realität wurde. Dass die zweite Halbzeit mit 41:21 für die „Sternenflügel“ endete, zeigt, wie viele Möglichkeiten und Potenzial in dieser Equipe steckt.

Obwohl die Leistung sehr durchzogen war, zeitweise gar ärgerlich, muss man den Starwings zumindest drei Attribute zugestehen: Charakter, Moral und (Einsatz-)Wille. Denn eines soll, trotz Rangliste und Absenzen, nie vergessen gehen:

- Auswärtssiege sind im Basketball keine Selbstverständlich

- Auswärtssiege unter der Woche in der Romandie, und hier speziell im Jura, gehören nicht zur Tagesordnung. Vor allem, wenn die Anfahrt (in Privatwagen!) wegen der Witterungsverhältnisse sehr, sehr mühsam und lang war

- Auswärtssiege bei einer Mannschaft, die unter Druck steht und welche von einem lautstarken Publikum supportiert wird, verdienen allergrössten Respekt

Wir wollen hier keine Ref-Polemik machen. Denn „errare humanum est“ – und alle, ob Medienschaffende, Trainer und Aktive, irren und täuschen sich. Es war aber befremdend zu sehen, wie einseitig die Foulpfiffe erfolgten. Dass der zweite Ref (Signore Sala) erst nach 39 Minuten und 24 Sekunden erstmals gegen Boncourt ein Foul pfiff (als der durchbrechende Brown zu Boden gerissen wurde…), dürfte dem „Un“-Parteiischen einen Eintrag ins Guiness-Buch der Weltrekorde garantieren. Dass der dritte Ref, notabene aus einer Basler Vorortsgemeinde stammend, in den letzten 20 Sekunden den Ball dreimal den Ball den Gastgebern (nach Verzweiflungswürfen) zugestand, obwohl Sloan in den Rücken gestossen wurde und jedes Mal ein Boncourt-Spieler noch das orangene Leder berührt hatte, wirft kein gutes Licht auf die Leistung des Ref-Trios. Aber bei einer Evaluation hätten sie wohl nicht schlechter als mancher Aktive abgeschnitten.

Fakt ist: Die Starwings feierten mit einer geschlossenen Parforceleistung den fünften Erfolg in Serie in der Meisterschaft. Mit dem Cup-Triumph über Lugano ist es der sechste Triumph in Folge! Und Valentin Wegmann sass gestern erstmals wieder nach drei Monaten auf der Bank. Und wäre für einen Einsatz bereit gewesen. Dies ist, nebst des Sieges, aus Starwings-Sicht die beste Neuigkeit eines memorablen Mittwochabendes aus der winterlich verschneiten und arktisch kalten Ajoie.

BC Boncourt – Starwings 74:81 (53:40)

Le Chaudron. – 670 Zuschauer. – Carlini/Sala/Wirz.

Boncourt: Monroe (7), Bains (7), Tshomba (21), Gugino (13), Peterson (19); Dos Santos (3), Stücheli (4), Burkhalter; Abbet, N’Singui.

Starwings: Hollins (18), Brown (27), McCrory (1), Hasquet (9), Sloan (6); Jaquier (7), Fuchs (6), Delic (5), Hett (2); Beltinger, Wegmann.

Bemerkungen: Boncourt ohne die beiden Amerikaner Goodman und Wooten sowie den Münchensteiner Schwaiger (alle verletzt). Dafür erstmals mit dem US-Schweizer Billy Bains (ex-Richterswil). Der Belgier Tshomba und Peterson geben nach Verletzungen ihr Comeback. – Starwings ohne Albrecht, Kangsen und Lüscher (alle verletzt). – 19. Unsportliches Foul gegen Tshomba (stiess Jaquier bei einem Gegenstoss in die Wand…). - Viertelsresultate: 26:18, 27:22 (53:40): 10:20 (63:60) und 11:21 (74:81). – Zu den besten Spielern wurden Tshomba und Brown erkoren.

clear
07.01.2010 Spiel 2533 CVJM Riehen : CVJM D1 18:30 h Wasserstelzen 51:37 
clear clear clear clear clear clear clear clear clear
clear
09.01.2010 Spiel 6718 CVJM U15 : BC Boncourt 15:00 h Sporthalle 57:67 
clear clear clear clear clear clear clear clear clear
clear
09.01.2010 Spiel Starwings Basket : BBC Nyon 17:30 h Sporthalle 96:91 
clear clear clear clear clear clear clear clear clear

Ein Spiel für die Ewigkeit

Die Starwings gewinnen gegen den Titelfavoriten BBC Nyon nach zwei Verlängerungen mit 96:91 (85:85; 79:79; 36:32).

Über 700 Zuschauer standen, stampften, klatschten, johlten. Und einige waren annähernd so schweissgebadet wie die Akteure der Starwings und Nyon. Baselbieter und Waadtländer hatten sich eine Partie, wie man sie in der Schweiz noch selten gesehen hat, geliefert.

Von Georges Küng, Birsfelden

Sechster Meisterschaftssieg in Folge; und rechnet man noch den Cup-Triumph über Lugano, den zweiten Titelfavoriten neben Nyon, hinzu, sind es sieben Erfolge, welche das Arlesheimer-Birsfelder Kombinat nun geschafft haben. Damit hat das Personal von Cheftrainer Patrick Koller und Assistent Danijel Eric den „Top Four“ (Vacallo, Fribourg, Lugano, Nyon) zu verstehen gegeben, dass die „Sternenflügel“ für weitere Höhenflüge bereit sind.

Der Triumph über Nyon, das sich in der Weihnachtspause von Trainer Andrea Petitpierre trennte (die Starspieler der Waadtländer liessen sich vom charismatischen Italiener nichts mehr sagen…), ist keine Selbstverständlichkeit. Das Nyon-Ensemble ist gespickt mit Akteuren, die eigentlich nichts in der Schweizer Nationalliga A zu suchen haben. Wir denken da an den jungen Spielmacher Austin Johnson und den 211-Zentimeter-Riesen Michael Southall. Dieser schnupperte einst an der NBA; und Johnson ist dereinst durchaus der Sprung in diese weltbeste Liga zuzutrauen.

Doch die Starwings waren im Kollektiv, wie in den letzten erfolgreichen Partien, kompakter, ausgeglichener. Obwohl Vernard Hollins nur zwei Punkte (Freiwürfe) erzielte, war er einer der Pluspunkte bei den Unterbaselbietern. Die grosse Figur war jedoch Teamcaptain Tony Brown. Was dieser smarte 30-jährige Amerikaner zeigte, kann nur mit Superlativen umschrieben werden. Mit 44 Punkten erzielte der ex-Lausanner, der schon in der ProA in Frankreich gespielt hat, eine neue Saisonbestmarke. Und von der Freiwurflinie war er magistral. 15 von 16 Freiwürfen verwertete Brown – auch in Phasen, wo die Partie unentschieden stand.

Eigentlich hätten die Gastgeber den Sack ja schon nach der regulären Spielzeit „zumachen“ können, ja müssen. Doch Nyon, seine ganze individuelle Klasse ausspielend, glich nach 40 Minuten mit der Endsirene aus, nachdem sich Southall einen bewusst verworfenen Freiwurf von Johnson ergatterte und in den Korb legte.

Auch in der ersten fünfminütigen „Overtime“ lag das Deutschschweizer Aushängeschild stets in Führung. Aber in den letzten sieben Sekunden verlor just Brown den Ball, so dass der britische Nationalspieler Germayne Forbes ausgleichen konnte.

Das Publikum und die Starwings-Spieler waren der Verzweiflung nahe. Aber es spricht für den Charakter dieser Mannschaft, dass sie auch die Ausschlüsse von Vernard Hollins, Jordan Hasquet und Maxime Jaquier verkraftete. Namentlich Jaquier, dieser flinke Aufbauer und ex-Nationalspieler, der immer für das Wohl der Mannschaft ackert, hatte mit einem Dreier die Vorentscheidung besorgt. Vorgängig hatte schon Anthony McCrory (auch er ein ausgesprochener Teamplayer) mit einem Siebenmeter-Wurf die Partie in die gewünschten Bahnen gelenkt. Auf den Sechs-Punkte-Rückstand konnte der BBC Nyon nicht mehr reagieren. Die letzten Sekunden gingen im Jubel des enthusiastischen, ja euphorisierten Publikums unter.

Man hat in der Deutschweizer Basketball-Hochburg schon viele dramatische Partien gesehen. Aber noch nie eine, die auf einem derart hohem Niveau stand. Das schönste Kompliment bekamen die Starwings von einem Medienschaffenden aus Nyon. „Die heutige Leistung von Nyon hätte gegen jede andere Mannschaft zum Sieg gereicht. Ich kann mich nicht erinnern, in den letzten 20 Jahren zwei Teams gesehen zu haben, die derart intensiv gespielt haben. Und dies bis zur letzten Sekunde der zweiten Verlängerung“. Der Mann verfolgt seit über einem Vierteljahrhundert den nationalen Basketball.

Der erneute Triumph der Starwings macht Lust auf mehr. Mit Sicherheit wird jeder, der gestern Abend diesem Match beigewohnt hat, wieder in die Sporthalle Birsfelden kommen.

Starwings – BBC Nyon 96:91 (85:85; 79:79; 36:32) nach zwei Verlängerungen

Sporthalle. -  740 Zuschauer. – SR: Betrand/Musard/Hüsler

Starwings: Hollins (2),  Brown (44!), McCrory (8), Hasquet (11), Sloan (7); Jaquier (7), Delic (17), Fuchs, Hett; Beltinger.

Nyon: Johnson (26), Rahier (17), Almanson (17), Holland (3), Southall (13); Forbes (9), Mafuta, Petkovic, Gorauskas (6); Amunugada, Paredes, Chabbey.

Bemerkungen: Starwings ohne Albrecht, Kangsen und Lüscher (alle verletzt) sowie Wegmann (rekonvaleszent). – Nyon komplett. – Mit fünf Fouls ausgeschieden: 40. Hollins, 50. Jaquier und 50. Hasquet. – Fouls: Starwings 23, Nyon 23. – Viertelsresultate: 17:22, 19:10 (36:32); 18:20 (54:52), 25:27 (79:79), 6:6 (85:85) und 11:6 (96:91). – Zu den besten Spielern wurden Brown und der Belgier Julien Rahier gewählt.

clear
09.01.2010 Spiel 6420 CVJM U20 : Opfikon Verschoben Sporthalle  
clear clear clear clear clear clear clear clear clear
Das Spiel wurde aufgrund von Terminkollisionen auf Freitag, 5.2.2010, 20:30, Sporthalle Birsfelden, verschoben
clear
13.01.2010 MiniHR 9065 BC Pratteln : CVJM U13 18:30 h Kuspo 1 35:120 
clear clear clear clear clear clear clear clear clear
clear
13.01.2010 H3L 2015 CVJM H1 : BC Pratteln 1 20:15 h Rheinpark 53:74 
clear clear clear clear clear clear clear clear clear
Die erste Mannschaft des CVJM Birsfelden-Basket freut sich über den Besuch des Spiels. Wir wünschen bei dieser Gelegenheit allen einen guten Start im 2010.
clear
16.01.2010 MiniHR 9054 BC Oberdorf : CVJM U13 13:00 h MZH Oberdorf 24:85 
clear clear clear clear clear clear clear clear clear
clear
16.01.2010 Spiel 6582 CVJM U17 : Küsnacht-Erlenbach 15:00 h Sporthalle 110:33 
clear clear clear clear clear clear clear clear clear
clear
16.01.2010 Spiel Vacallo Basket : Starwings Basket 17:30 h Palapenz 76:78 
clear clear clear clear clear clear clear clear clear

Es geschehen noch Wunder

In der 18. Runde der Nationalliga-A-Meisterschaft haben die Starwings ihre Siegesserie auf acht Erfolge ausgebaut. Beim Doublegewinner SAV Vacallo kamen die Baselbieter zu einem 78:76 (67:67; 36:34)-Erfolg nach Verlängerung. Dies war innert einer Woche die zweite Hitchcock-Partie, welche das Arlesheimer-Birsfelder Kombinat nach Verlängerung für sich entschieden hat. Vor sieben Tag war ein weiterer Titelfavorit, der BBC Nyon, nach zwei Verlängerung mit 96:91 bezwungen worden.

Trotz dieses Erfolges in Chiasso herrscht beim Arlesheimer-Birsfelder Kombinat nicht eitel Sonnenschein. Denn die Unterbaselbieter mussten auf zwei Leistungsträger aus dem Stammquintett verzichten. Für Anthony McCrory (30, 200cm), den einzigen Flügelspieler der Starwings, ist die Spielzeit zu Ende. Der Kanadier mit irischem Pass muss sich einer Schulteroperation unterziehen und fällt bis Saisonende aus. Und Captain Tony Brown, gegen Nyon mit 44 Punkten der Matchwinner, zog sich einen Muskelfaserriss im Oberschenkel zu und dürfte auch wochenlang ausfallen.

Dennoch lagen die Starwings zeitweise mit bis zu neun Punkten in Führung. Acht Minuten vor Abpfiff stand es 49:57 für die Gäste, doch die Chiassesi reagierten heftig und lagen ihrerseit kurz vor Matchende mit 64:62 vorne.

In der fünfminütigen Verlängerung schienen alle Vorteile bei Vacallo zu liegen. Doch ein Dreier vom ansonsten blassen Nenad Delic und der siegbringende Korb von Vernard Hollins, der zwei Sekunden vor Abpfiff aus der Halbdistanz traf, machten das Wunder möglich. Ein grossartiges Spiel zeigte auch der 20-jährige Joël Fuchs, der ins Stammquintett aufrückte und mit einer guten Wurfquote und starken Defense ein Pluspunkt war.

Ob die Baselbieter im Hinblick auf den Cuphalbfinal vom übernächsten Mittwoch gegen den BBC Monthey einen kurzfristigen Zuzug tätigen werden, um die beiden gewichtigen Ausfälle halbwegs zu kompensieren, dürfte sich bis heute Sonntagabend entscheiden. (GK)

SAV Vacallo – Starwings 76:78 (67:67; 34:36) nach Verlängerung

Palapenz, Chiasso. – 650 Zuschauer. – SR: Pizio/Wirz/Hüsler.

Vacallo: Gibson (15), Smiljanic (13), Crnogorac (10), Schneidermann (7), Erwin (17); Raga, Lukovic (14). Starwings: Hollins (19), Fuchs (11), Hasquet (18), Sloan (10), Delic (7); Jacquier (7), Hett (6), Albrecht, Wegmann; Beltinger

clear
20.01.2010 Spiel Starwings Basket : Lugano Tigers 20:00 h Sporthalle 79:71 
clear clear clear clear clear clear clear clear clear

Der Wahn(sinn) hält an

Obwohl ersatzgeschwächt, bodigten leidenschaftliche Starwings den Tabellenführer BC Lugano mit 79:71 (34:45).

Die Lugano Tigers kamen mit dem Renomée nach Birsfelden, selbst in der 1. Bundesliga eine gute Figur abzugegen, wie der neue Trainer Joe Whelton im Vorfeld erklärt hatte. Um 21.40 Uhr schlichen sie halbwegs traumatisiert vom Feld. Erneut waren sie von den „Sternenflügel“ entzaubert worden.

Von Georges Küng

Nach 27 Minuten führte Lugano diskussionslos mit 58:45. Die Tessiner hatten bis zu diesem Zeitpunkt Match und Gegner kontrolliert. Das war auch zu erwarten gewesen, denn bei den Baselbietern fehlten mit Topskorer Tony Brown (30) und Routinier Anthony McCrory (32) zwei Schlüsselspieler aus dem Stammquintett. So begann Alt-Internationale Maxime Jaquier als Playmaker, Vernard Hollins rutschte auf den Zweier, während Joël Fuchs (20) die Flügelposition einnahm. Er, der vor 18 Monaten noch beim Erstligisten Olympia Regensdorf gespielt hatte und im letzten Jahr wegen eines Ermüdungsbruches die ganze Saison ausser Gefecht gewesen wäre.

Herz, Kampf und Leidenschaft sind wichtige Tugenden im Basketball. Aber oft sind sie gegen Solvenz und Substanz (ein Schelm, wer dabei just an die Luganesi denkt) verloren. Denn schon ein komplettes Starwings ist dem „Grande Lugano“ (oder in Worten ausgedrückt: 550'000 gegen 1,5 Millionen Franken), zumindest auf dem Papier, unterlegen. Und wer, wie die Gäste, als achten Mann einen Martin Mihajlovic bringen kann, verfügt über ein Kollektiv, welches national – zusammen mit dem BBC Nyon – in einer eigenen Liga spielen müsste. Denn der Slowene Mihajlovic war in der letzten Saison der Schlüsselspieler der SAV Vacallo zum Doublegewinn gewesen.

Was zwischen der 28. und 32. Minute passierte, muss man erlebt haben. Aus einem 45:58-Rückstand wurde ein 60:60. Und eine Minute später stand es 66:60. Wer gegen den ex-Leader innert vier Minuten ein 21:2 schafft, „der hat überirdisch gespielt“, wie ein junger, enthusiastischer Anhänger meinte. Die Halle bebte, das Publikum war in diesem Moment der 6. Mann. Natürlich war der Match noch längst nicht „gegessen“. Lugano müsste nicht dieses Ensemble von vier Akteuren zwischen 207 und 213 Zentimetern und den beiden Nationalspielern Derek Stockalper und Dusan Mladjan sowie dem unverschämt smarten Techniker und Werfer Michael Efevberha sein, um nicht eine Partie kehren zu können. Doch die Starwings liessen den Gast nur noch auf zwei Punkte herankommen (71:69) – und mit dem letzten Lauf in den letzten Spielsekunden gab es noch einen „klaren“ Sieg.

Wenn es innerhalb dieses wunderbaren Kollektives einen Mann herauszuheben gilt, dann Marcus Sloan. Was dieser Top-Athlet leistete, kann nur mit Superlativen umschreiben werden. Neun Steals (!), elf Rebounds und 17 Punkte sowie eine Defensearbeite der Extraklasse – diese Zahlen sagen alles aus. „Seitdem Marcus bei uns ist, verfügen wir in der Defensive über jene Stabilität, die nötig ist“, meinte Valentin Wegmann, der bereits zu längeren Spieleinsätzen kam und aufzeigte, wie wertvoll der Nationalteam-Captain für das Arlesheimer-Birsfelder Kombinat sein wird.

Auch ein Vernard Hollins war in den letzten Minuten jener autoritäte Patron, den ein Basket-Team braucht, um geordnet anzugreifen und aggressiv zu verteidigen. Sicher, „Verni“ hatte nicht den allerbesten Wurftag – aber seine Aura und sein „Winning-Spirit“ sind unbezahlbar.

Neun Siege in Folge! In dieser Rückrunde wurden bis dato alle Gegner – egal ob die „Millionarios“ aus Nyon und Lugano oder die Gastpartie beim Champion Vacallo im stets heissen Tessin, gewonnen. Ausstehend ist noch das Gastspiel beim neuen Tabellenführer Fribourg Olympic (in zehn Tagen).

Vorher jedoch steht am kommenden Mittwoch (27. Januar) noch ein Spiel an, welches eine (Cup-)Geschichte neu schreiben soll. Der Halbfinal gegen den BBC Monthey, die ihrerseits mit der Verpflichtung des 211 Zentimeter grossen Briten Ryan Richards (vom spanischen Topklub Gran Canaria ausgeliehen) und dem sicheren 76:62-Auswärtserfolg bei den Geneva Devils auch ein sehr starkes Zeichen gesetzt haben.

Wir werden laufend über dieses Cup-Spiel, das einen Grossaufmarsch an Besuchern und Anhängern verdient, berichten!

Starwings – BC Lugano 79:71 (34:45)

Sporthalle Birsfelden. – 500 Zuschauer. – SR: Carlini/Clivaz/Alloï.

Starwings: Jaquier (11), Hollins (17), Fuchs (8), Hasquet (12), Sloan (19); Delic (5), Hett (2), Wegmann (5); Albrecht, Beltinger, Lüscher.

Lugano: Stein (9), Mladjan (10), Efevberha (17), Sanders (5), Abukar (16); Stockalper (4), Vandermeer (2), Mihajlovic (8); Basso, Harlicaj, Pantic.

Bemerkungen: Starwings ohne Brown, Kangsen und McCrory (alle verletzt). – Lugano komplett. – Mit fünf Fouls ausgeschieden: 40. Stockalper. – Fouls: Starwings 16, Lugano 18. – Zu den besten Spielern wurden Marcus Sloan und Mohammed Abukar gewählt. - Viertelsresultate: 18:25, 16:20 (34:45); 16:13 (50:58) und 29:13 (79:71).

clear
20.01.2010 H3L 2004 CVJM H1 : BC Oberdorf 20:15 h Rheinpark 1 78:60 
clear clear clear clear clear clear clear clear clear
clear
23.01.2010 Spiel 6710 Arth-Goldau : CVJM U15 15:00 h Zwygarten 64:96 
clear clear clear clear clear clear clear clear clear
clear
24.01.2010 Poussin CVJM Riehen : CVJM U11 00:00 h Niederholz 4 Siege 
clear clear clear clear clear clear clear clear clear
Spielplan folgt
clear
24.01.2010 Spiel 6589 CVJM U17 : BC Korac 13:30 h Sporthalle 88:59 
clear clear clear clear clear clear clear clear clear
clear
24.01.2010 Spiel 6407 CVJM U20 : BC Winterthur 15:00 h Sporthalle 82:31 
clear clear clear clear clear clear clear clear clear
clear
24.01.2010 Spiel 5283 BC KS Mutschellen : Starwings Basket II 18:00 h Kreisschule 71:87 
clear clear clear clear clear clear clear clear clear
clear
27.01.2010 MiniHR 9075 CVJM U13 : BC Oberdorf Verschoben Rheinpark 1  
clear clear clear clear clear clear clear clear clear
clear
27.01.2010 CH-Cup 1/2-Final Starwings Basket : BBC Monthey 20:00 h Sporthalle 81:68 
clear clear clear clear clear clear clear clear clear

Ein Traum ist wahr geworden

Vor 1505 Zuschauern bezwingen die Starwings den BBC Monthey mit 81:68 (40:30) und ziehen in den Cupfinal ein

In einer proppenvollen Birsfelder Sporthalle, getragen und unterstützt von einem grandiosen Publikum, werden die Starwings am 10. April in Fribourg den Cupfinal bestreiten. Finalgegner ist der Titelhalter SAV Vacallo.

Georges Küng, Birsfelden

Zuletzt standen die Zuschauer und klatschten im Rhythmus die Starwings über die letzten 200 Spielsekunden. Monthey, der erwartet starke, unbequeme Gegner, dessen 100-köpfiger Anhang viel zur superben Stimmung in der Halle beitrug, war endgültig geschlagen.

Die Starwings hatten den Vergleich mit den Wallisern immer unter Kontrolle. Doch weil im Basket eine Aktion und ein Lauf über einige Minuten ein vermeintlich klares Skore auf den Kopf stellen kann, musste das Arlesheimer-Birsfelder immer auf der Hut sein. Doch die Unterbaselbieter konnten sich auf einen magistralen Spielmacher Vernard Hollins, einen bärenstarken Marcus Sloan unter den Brettern sowie einen umsichtigen Maxime Jaquier verlassen, die individuell überragten.

Die Basis zum historischen Sieg war jedoch das Kollektiv. Und eine unglaubliche Intensität in der Defense. Starwings-Trainer Patrick Koller liess sein Personal derart geschickt rotieren, dass die Aggressivität und Aufsässigkeit in der Defense nie nachliess.

Das Publikum bedankte sich für das Spektakel mit einem langen, frenetischen Applaus. Unter den Zuschauern war auch Nationaltrainer Sébastien Roduit (einst lange, erfolgreicher Trainer in Monthey), der zum Spiel meinte: "Es war ein intensives Spiel mit interessanten taktischen Varianten. Ich bin für Patrick Koller sowie Maxime Jaquier und Valentin Wegmann glücklich, dass die Starwings den Final erreicht haben. Die ganze Deutschschweiz darf auf diese kompakte Equipe stolz sein".

Beim Gast sah man mit Ryan Richards einen Mann, dem eine grosse Zukunft bevorsteht. Der 18-jährige Engländer, 211 Zentimeter gross und explosiv, bereitete den Starwings-Centern viel Mühe. Der Brite, der vor zehn Tagen aus Gran Canaria kommend für den Rest dieser Spielzeit beim BBC Monthey spielen wird, war mit 18 Zählern gleich Topskorer. Aber gegen die Brillanz und Ausstrahlung eines Hollins oder Brown (der trotz einer muskulären Verletzung in der zweiten Halbzeit zur gewohnten "Punktemaschine" verkam), war auch der zukünftige NBA-Spieler chancenlos.

Zuletzt konnten die Starwings, die nach 25 Minuten bereits mit 55:37 geführt hatten, alle Akteure einsetzen. Und die Nachwuchsspieler Roman Albrecht und Severin Beltinger durften im Tollhaus die letzten Minuten spielen. Dass der Gast noch eine kleinere Resultatkorrektur gelang, spielte keine Rolle mehr. Erstmals seit 1969 steht im Schweizer Cupfinal ein Deutschschweizer Klub. Und vor 41 Jahren holte der CVJM Birsfelden, ein Partnerverein der heutigen Starwings, den Kübel, wie die Schweizer Basket-Legende Fritz Hänger, der damalige Captain des "Cevi", süffisant meinte.

Starwings - Monthey 81:68 (40:30)

Sporthalle 1505 Zuschauer (Gratiseintritt). SR: Betrand/Markesch/Hüsler

Starwings: Jaquier (8), Hollins (23), Fuchs (2), Hasquet (10), Sloan (10); Brown (15), Wegmann, Delic (11), Verginella (2), Hett, Beltinger, Albrecht.

Monthey: Louissaint (10), Maio (9), Porchet (11), Volcy (6), Johnson (10); Richards (18), Alston (4),  Molteni; Kicara, Pidoux, Pottier.

Bemerkungen:  Starwings ohne McCrory (verletzt). Erstes Spiel für den slowenischen Neuzuzug Marko Verginella - Monthey ohne Martinez und Kashama (beide verletzt).  Rund 150 lautstarke Walliser Anhänger im Publikum. - Mit 5 Fouls ausgeschieden: 38. Sloan und 39. Porchet.

Fouls: Starwings 17, Monthey 21. FCB-Spieler Benjamin Huggel führte den Sprungball aus.

Viertelsresultate:  23:23, 17:7 (40:30); 17:17 (57:47) und 24:21 (81:68). Als beste Spieler wurden Hollins und der Schweizer Internationale Steeve Louissaint ausgezeichnet.

clear
29.01.2010 Spiel 6279 BC Zürich : Starwings Basket II 19:30 h Rämi 80 51:82 
clear clear clear clear clear clear clear clear clear
clear
29.01.2010 Spiel 6557 TV Reussbühl Basket : CVJM U17 20:15 h Ruopigen 105:94 
clear clear clear clear clear clear clear clear clear
clear
30.01.2010 MiniHR 9058 BC Boncourt : CVJM U13 13:00 h Salle les Tilleuls 66:61 
clear clear clear clear clear clear clear clear clear
clear
30.01.2010 Spiel Fribourg Olympic : Starwings Basket 17:30 h St. Croix 76:69 
clear clear clear clear clear clear clear clear clear

Was nicht sein darf, kann nicht sein

Die Starwings verlieren in Fribourg mit 69:76 (30:41)

Jede Serie geht einmal zu Ende. Nach zehn Erfolgen in Serie führte ein eklatanter Leistungsabfall zur ersten Niederlage seit fast zwei Monaten. Die Starwings beenden die Rückrunde damit auf Platz 5.

Von Georges Küng, Fribourg

Dass Fribourg das Epi- und Nuklizentrum des Schweizerischen Basketballes ist, ist seit Jahrzehnten eine Tatsache. Dies bedeutet, dass in der Saanestadt besondere Verhältnisse herrschen, welche die anderen Klubs mit „Lex Olympic“ umschreiben.

Fribourg war der letzte Rivale gewesen, der am 4. Dezember 2009 die Baselbieter bezwungen hatte (79:77 in der Birsfelder Sporthalle). Und wiederholte diesen Erfolg gestern Abend.

Ein erster Grund war das Ref-Trio, das eine derart einseitige Arbitrierung praktizierte, so dass man sich fragen muss, ob der Verband die gewichtigen Absenzen zweier Freiburger Leistungsträger kompensieren muss.

Bereits in Boncourt hatte sich Signore Sala mit der Verfolgung der Starwings-Akteure hervorgetan. Was den Jurassiern beinahe den Sieg gebracht hätte. Gestern hatten Spielmacher und ex-Olympic-Spieler Maxime Jaquier und Jordan Hasquet nach 23 Minuten vier Fouls. Zum gleichen Zeitpunkt hatte die ganze Fribourg-Equipe sieben Fouls, die Gäste bereits 18 Fouls begangen.

Dass das Arlesheimer-Birsfelder gegen einen derart „angeschlagenen“ Rivalen, in dessen Reihen sechs eigene Nachwuchsspieler figurieren, verliert, ist peinlich. Noch peinlicher war aber der Aufritt von Jordan Hasquet. Es möge endlich jemand aus dem Starwings-Umfeld diesem Mann aus Montana vorerst das Laufen, danach die rudimentärsten taktischen und technischen Belange des Basketball-Sportes beibringen.

Dem Trainer-Duo sei empfohlen, sich Gedanken zu machen, wie eine simple Zonen-Verteidigung anzugreifen ist. Die Hilflosigkeit und Konfusion, welche in Reihen der Birsfelder herrschte, war erschreckend. Olympic nahm mit dieser Verteidigungsform Vernard Hollins die Chance der Korbpenetrationen. Und weil Marcus Sloan gegen seinen ex-Klub ein Schatten seiner selbst war, Nenad Delic schwerfällig und pomadig war, Tony Brown selten zu seinen Würfen ansetzen konnte und Marko Verginella anscheinend nur Tourist ist (diese Rolle gebührt eigentlich Mister Hasquet), war die Niederlage logisch und verdient.

Sicher, phasenweise zeigten die Starwings, dass sie fähig wären, ordentlichen Basketball zu spielen. Nach der Pause holten sie innert Minuten den elf-Punkte-Rückstand auf. Und nach 32 Minuten lagen die Birstaler sogar mit 57:53 in Führung. Doch hier trat das Ref-Trio auf den Plan, pfiff innert 160 Sekunden vier Fouls gegen die Gäste, gab drei umstrittene Bälle stets zu Gunsten der Gastgeber. Und unterstrich damit die Tatsache, dass die jahrzehntelange Faustregel, wonach in der Sainte-Croix der Gast nur gewinnen kann, wenn er von Haus aus 25 Punkte besser ist. Wie provinziell der Schweizer Basket jedoch ist, zeigt das Beispiel von Olympic-Zuzug Edwin Draughan (27). Einst Meistermacher in Lugano, war der filigrane Amerikaner in der zweiten französischen Division beim überforderten Aufsteiger Fos Ouest ein Ärgernis. Gestern war er sogleich Topskorer der Partie…

Dies waren die Baselbieter nicht. Sie waren ein Schatten ihrer und wissen nun, dass sie ohne einen inspirierten Hollins und einen Topskorer Brown eine hausbackene, äusserst limitierte Equipe sind.

Fribourg Olympic – Starwings 76:69 (41:30)

Salle Sainte-Croix. – 2000 Zuschauer. – SR: Musard/Sala/Bulundwe.

Fribourg: Petkovic (5), Quidome (9), Draughan (24), Esterkam (13), Vogt (23); Kazadi (2), Ian Savoy, Bozovic; Brian Savoy, Schwab.

Starwings: Jaquier (2), Hollins (21), Fuchs (6), Hasquet (5), Sloan (4); Delic (10), Brown (13), Wegmann, Hett (8), Verginella; Albrecht, Beltinger.

Bemerkungen: Fribourg ohne den Schweizer Internationalen Buscaglia und den Neuseeländer Polyblank (beide verletzt). – Starwings ohne McCrory (am Freitag an der Schulter operiert). – Mit fünf Fouls ausgeschieden: 39. Hasquet. – Fouls: Fribourg 13, Starwings 24! – Viertelsresultate: 18:11,23:19 (41:30); 12:22 (53:52) und 23:22. – Zu den besten Spielern wurden gewählt: Der Arlesheimer Oliver Vogt und Hollins.

clear
31.01.2010 Spiel 6733 CVJM U15 : BC Korac 11:00 h Sporthalle 59:67 
clear clear clear clear clear clear clear clear clear
clear
31.01.2010 Spiel 6584 CVJM U17 : Opfikon 13:30 h Sporthalle 62:87 
clear clear clear clear clear clear clear clear clear
clear
31.01.2010 Spiel 6439 CVJM U20 : BC Alstom Baden 16:00 h Sporthalle 85:37 
clear clear clear clear clear clear clear clear clear
clear
02.02.2010 Spiel 2550 CVJM D1 : TV Magden 20:15 h Sternenfeld 60:42 
clear clear clear clear clear clear clear clear clear
clear
03.02.2010 MiniHR 9061 BC Bären Kleinbasel 1 : CVJM U13 18:30 h Bläsischulhaus 39:115 
clear clear clear clear clear clear clear clear clear
clear
03.02.2010 Spiel 6285 Starwings Basket II : Opfikon 20:30 h Sporthalle 83:79 
clear clear clear clear clear clear clear clear clear
clear
05.02.2010 Spiel 6420 CVJM U20 : Opfikon 20:30 h Sporthalle 78:61 
clear clear clear clear clear clear clear clear clear
clear
05.02.2010 Spiel 6280 Spreitenbach-Diet. : Starwings Basket II 20:30 h Seefeld 82:90 
clear clear clear clear clear clear clear clear clear
clear
06.02.2010 Spiel 6586 BC KZO Wetzikon : CVJM U17 15:00 h KZO Halle E 45:94 
clear clear clear clear clear clear clear clear clear
clear
06.02.2010 Spiel 6280 Spreitenbach-Diet. : Starwings Basket II Verschoben Seefeld  
clear clear clear clear clear clear clear clear clear
clear
06.02.2010 H3L 2026 BC Oberdorf : CVJM H1 Verschoben MZH Oberdorf  
clear clear clear clear clear clear clear clear clear
clear
07.02.2010 Spiel 6861 CVJM U15 : BC Winterthur 11:00 h Sporthalle 136:29 
clear clear clear clear clear clear clear clear clear
clear
07.02.2010 Spiel Starwings Basket : SAM Massagno 14:00 h Sporthalle 110:78 
clear clear clear clear clear clear clear clear clear

Spielfreude und Zaubertricks zum Geniessen

Die Starwings kamen gegen SAM Massagno zu einem klaren 110:78 (64:44)-Heimerfolg

Geglückter Auftakt zur 3. Qualifikationsrunde. Das Arlesheimer-Birsfelder Kombinat wusste die treue Anhängerschar zu begeistern und feierte den höchsten Saisonerfolg. Notabene gegen einen Rivalen, der heuer ein ernsthafter Kandidat für die Playoffs ist.

Von Georges Küng

Man kann eine feine Leistung schmälern, indem man den Gegner schwach redet. Das taten die Exponenten aus Massagno nicht. "Wir haben heute eine Lektion bezüglich modernen Basketballes erhalten. Gegen die Aggressivität, Intensität und Physis der Basler waren wir chancen-, ja machtlos", meinte SAM-Trainer Massimo Aiolfi. Und dieser Mann ist nicht "irgendwer", sondern hat in Italien in den höchsten Ligen diverse Equipen geführt.

"Im Gegensatz zum Fribourg-Match konnten wir heute die Zonenverteidigung attackieren, fanden Abschlusspositionen und hatten zeitweise eine überdurchschnittliche Wurfquote", erklärte ein zufriedener Patrick Koller. Der Starwings-Cheftrainer wies aber umgehend darauf hin, "dass die Basis für jegliche Erfolge in der Verteidigungsarbeit, verbunden mit der nötigen Intensität, liegt". Und ergänzte: "Es gab auch Dinge, die mir nicht gefallen haben. Wir haben noch viel Arbeit vor uns", so der Alt-Internationale.

Schon im ersten Viertel lagen die Starwings nach acht Minuten mit 26:16 in Führung. Zu diesem Skore hatte vor allem Jordan Hasquet beigetragen, der wie im Heimmatch gegen die Geneva Devils (82:61; am 21. Dezember 2009) seine unverschämten Wurfqualitäten eindrücklich unter Beweis stellte. Bis zur Halbzeit liess sich der "Mann aus Montana" 20 Punkte gutschreiben.

Ein Nachlassen der "Sternenflügel" erlaubte es den Luganesi, nur mit einem Drei-Punkte-Rückstand in die erste Kurzpause zu gehen. Doch dann brach über SAM das Unheil hinein. Innert 200 Sekunden kletterte das Skore auf 41:26; gegen diesen 18:3-Run waren die Tessiner machtlos. Und es war Spielmacher Vernard Hollins vorbehalten, Basketball erster Klasse zu zelebrieren. Druckvolles Angriffsspiel, Zauberpässe, die auch im Repertoire der Harlem Globetrotters zu finden sind, sichere Distanzwürfe, eine starke Reboundarbeit (Marcus Sloan!) und ein Pressing, das SAM schier zur Verzweiflung trieb, waren die Gründe für diese Basketball-Exhibition. Die, wegen der MUBA, dem Eishockey-Match und Fussball-Spitzenkampf FC Basel - Young Boys, nur die Treusten der Treuen sehen wollten.

Nach 23 Minuten stand es 78:46: die Frage nach dem Sieger war längst geklärt und der Vergleich zwischen dem Cupsieger und den Südschweizern verkam zu einer kurzweiligen Sache. Koller konnte alle 12 verfügbaren Kaderspieler einsetzen - und es war der (fast) wiedergenesene Valentin Wegmann, welcher den 100. Punkt, unter tosendem Applaus, erzielte. Man sah, wie sich Roman Albrecht wacker gegen die vier US-Zweimeter-Männer der Ticinesi schlug. Man erkannte die Spielintelligenz eines Marko Verginella (vier von vier Freiwürfen) und stellte fest, dass Joël Fuchs einen grandiosen Auftritt hatte. Der 20-jährige Regensdorfer hat in diesen Tagen sein erstes Nationalmannschafts-Aufgebot erhalten - zurecht und verdient. Fuchs hatte die beste Wurfquote aller 21 eingesetzten Akteure!

Sicher, man könnte noch ein paar Details kritisieren. Auch die Refs: es mutet seltsam an, dass das Foulverhältnis zeitweise 2:9 und vor allem 10:19 (bei +30 für die Gastgeber) betrug. Hier muss man den Auftritt des zweiten Refs aus dem Züribiet hinterfragen.

So endete eine Auftaktpartie, welche umstrittener erwartet wurde. Denn man darf nicht vergessen: SAM Massagno verfügt im grandiosen Kameron Gray (einst Playmaker beim grossen BC Lugano) und den vier US-Riesen (allesamt zwischen 200 und 210 Zentimeter gross) über ein Quintett, das heuer allen Teams viel, einiges sogar zu viel (Boncourt, Geneva, Lausanne, Monthey) abgefordert hat.

Mit diesem Sieg dürfte auch der Playoff-Einzug mathematisch gesichert sein. Und bereits in 72 Stunden geht es weiter. Beim Titelfavoriten Nyon werden die Starwings die Aussenseiterrolle einnehmen. Doch nach diesem geglückten Auftritt gegen SAM Massagno darf den "Sternenadlern" auch an den Gestaden des Genfersees eine superbe Leistung zugetraut werden.

Starwings - SAM Massagno 110:78 (64:44)

Sporthalle. - 375 Zuschauer. - SR: Carlini/Hüsler/Wirz.

Starwings: Hollins (22), Hett (2), Brown (24), Hasquet (20), Sloan (10); Fuchs (14), Wegmann (2), Verginella (6), Delic (8), Albrecht (2), Beltinger.

Massagno: Gray (20), Morin (13), Hines (12), Fitzgerald (4), Grimm (9); Magnani (11), Censi (3), Balletta (6), Rey; Rokitzky.

Bemerkungen: Starwings ohne McCrory (Schulteroperation; Saisonende) und Jaquier (Knieverletztung). - Massagno komplett.

Viertelsresultate: 26:23, 38:21 (64:44); 29:21 (93:65) und 17:13 (110:78).

Fouls: Starwings 21, Massagno 17. 

Zu den besten Akteuren wurden Hollins und Kameron Gray (USA) gewählt.

clear
10.02.2010 MiniHR 9075 CVJM U13 : BC Oberdorf 18:30 h Rheinpark 1 83:24 
clear clear clear clear clear clear clear clear clear
clear
10.02.2010 Spiel BBC Nyon : Starwings Basket 20:00 h Rocher 83:92 
clear clear clear clear clear clear clear clear clear

Welch Team-Charakter, welch Winnner-Mentalität

Die Starwings gewinnen ein weiteres episches Spiel gegen den BBC Nyon mit 92:83 (40:42; 76:76) nach Verlängerung. Damit rücken die Baselbieter in der Tabelle auf den 4. Rang vor.

 Von Georges Küng

Es gibt Partien, die man gesehen haben muss, um die ganze Dramatik zu beschreiben. Dies war am 9. Januar 2010 der Fall, als sich in der Sporthalle Birsfelden die Starwings und der Titelfavorit BBC Nyon gegenüber standen. Es wurde ein episches Spiel, das erst nach 50 Minuten, also zwei Verlängerungen, entschieden wurde. Zu Gunsten der Gastgeber.

Wer unter der Woche in der Romandie, bei winterlichen Verhältnissen, einen Match gegen eine Mannschaft, für die nur Siege gut genug sind, bestreitet, muss damit rechnen, „unter die Räder“ zu kommen. Und in der Tat bekundeten die Starwings im ersten Viertel Mühe, die hohe Pace der Gastgeber mitzugehen.

Nyon, das zuhause nur einmal gegen Vacallo (ohne US-Center Michael Southall respektive dessen Ersatz Terence Dials) verloren hatte, hatte in Austin Johnson den „Tätschmeister“. Die Antwort der Starwings war jedoch eindrücklicher: Sie hiess und heisst Vernard Hollins, der in den zweiten 10 Minuten von den 25 Gästepunkten alleine deren 19 Zähler erzielte. Und hätte „Verni“ nicht bei den Freiwürfen gesündigt…

Auch im dritten Viertel blieben die Starwings an Nyon dran, das nun mehr für seine Punkte machen musste. Die Partie war intensiv, ein jeder – auf beiden Seiten - verteidigte hart und für jeden Korbwurf musste man sehr viel arbeiten und noch mehr rennen!

Die Starwings hätten es im letzten Viertel in Händen gehabt, dieses Topspiel zweier Top-Mannschaften in der regulären Spielzeit zu entscheiden. Doch auf jeden Dreipunktewurf der Gäste (Hollins, Maxime Jaquier, Nenad Delic) antworteten die Gastgeber ebenfalls mit einem Dreipunktespiel.

In der Verlängerung jedoch trat das Arlesheimer-Birsfelder Kombinat noch dominanter und abgeklärter auf. Angeführt von einem magistralen Hollins und Spieler, in welcher sich jeder in den Dienst des Kollektivs stellte, war der Triumph spätestens nach der zweiten „Bombe“ (Dreipunktewurf) von Delic entschieden. Mit diesem Triumph, der nicht hoch genug eingestuft werden kann, rücken die Starwings auf Rang 4 vor.

Nächster Rivale ist Lausanne Basket, das gestern Abend mit einem 87:86-Sieg nach Verlängerung beim BBC Monthey die Überraschung der Runde schaffte und aufzeigte, dass die Waadtländer die Playoffs noch nicht abgeschrieben haben.

BBC Nyon – Starwings 83:92 (76:76; 42:40) nach Verlängerung

Rocher. – 450 Zuschauer. – SR: Bertrand/Tagliabue/Mazzoni.

Nyon: Johnson (23), Rahier (17), Holland (3), Almanson (9), Dials (9); Forbes (12), Gorauskas, Mafuta (4), Petkovic (6); Paredes.

Starwings: Hollins (35), Brown (10), Fuchs, Hasquet (8), Sloan (10); Verginella (6), Delic (9), Jaquier (14), Wegmann, Hett; Albrecht, Beltinger.  

Bemerkungen: Nyon komplett. – Starwings ohne McCrory (verletzt). – Viertelsresultate: 23:15, 17:25 (42:40); 15:13 (57:53), 19:23 (76:76) und 7:16 (83:92).

clear
12.02.2010 MiniHR 9063 BC Arlesheim 1 : CVJM U13 18:30 h Gerenmatte 1 36:113 
clear clear clear clear clear clear clear clear clear
clear
13.02.2010 Spiel 6554 TSV St. Otmar : CVJM U17 16:30 h Kanti SG T10 48:106 
clear clear clear clear clear clear clear clear clear
clear
13.02.2010 Spiel Starwings Basket : Lausanne Basket 17:30 h Sporthalle 104:75 
clear clear clear clear clear clear clear clear clear

Einem Tornado gleich

Die Starwings schlagen Lausanne mit 104:75 (54:35)

Zu keinem Zeitpunkt war der Sieg der Baselbieter gefährdet. Und weil der Titelfavorit Nyon überraschend beim Tabellenletzten Meyrin/Grand-Saconnex verlor, haben die „Sternenflügel“ nun vier Punkte Vorsprung auf die fünftklassierten Waadtländer.

 

Von Georges Küng, Birsfelden

 

Den ersten Korb erzielten die Gäste – es sollte die erste und einzige Führung in einer kurzweiligen Partie sein, über deren Ausgang nie Zweifel bestanden. Bereits nach fünf Minuten führten die Gastgeber mit zehn Punkten Vorsprung; und als Starwings-Cheftrainer Patrick Koller nach sieben Minuten den Nationalteam-Captain Valentin Wegmann ins Spiel brachte, hatten bereits zehn „Sternenflügel“ einen Einsatz gehabt.

Dies zeigt, mit welcher Intensität die Unterbaselbieter ihren Auftritt erledigten. Egal, wer gerade auf dem Feld stand. Ein jeder klebte an seinem Gegenspieler und auch die Help-Defense klappte, von einigen Ausnahmen gesehen, vorzüglich.

Schlimm wurde es für die Gäste, wenn Vernard Hollins und Tony Brown gemeinsam auf dem Feld standen. Dann sah sich Lausanne einem Tornado ausgesetzt; ob Korbdurchbrüche von Hollins, der seit Wochen die Basket-Schweiz entzückt oder sichere Distanzwürfe des „Duo infernale“ – die Körbe fielen wie reife Früchte von den Bäumen. Und das Skore kletterte kontinuierlich. Nach 24 Minuten stand es 70:39!

Sicher, Lausanne musste auf seinen Topskorer Kenny Thomas (der ein Punktedurchschnitt von19,5 Punkte aufweist) verzichten. Doch auch ohne den smarten US-Aufbauer hatten die Waadtländer am Mittwoch in Monthey und vorgängig zuhause gegen Nyon gewonnen. „Wir kämpfen in einer anderen Kategorie als die Starwings; unser Hubraum ist wesentlich bescheidener“, meinte Gasttrainer Alain Maissen mit einem gequälten Lächeln.

Natürlich war bei den Starwings auch nicht alles Gold. Ein Nenad Delic agierte sehr unglücklich; mancher Ball tanzte auf dem Ring, um dann doch nicht in den Korb zu fallen. Doch angesichts der klaren Überlegenheit blieb dem Arlesheimer-Birsfelder Kombinat genügend Zeit, um auch einige Showeinlagen zu zeigen. Ein feines Zuspiel von Joël Fuchs auf Center Marcus Sloan verwertete mit einem spektakulären Flug-Dunking. Das Publikum tobte vor Begeisterung. So kamen zuletzt alle 12 Kaderspieler zum Einsatz – und man erkannte, welch intelligenter Spieler der temporäre Zuzug Marko Verginella ist. Der Slowene erzielte mit minimalen Wurfaufwand elf Zähler.

 

Starwings Basket Regio Basel – Lausanne Basket 104:75 (54:35)

Sporthalle Birsfelden. - 505 Zuschauer. - SR: Wirz/Sani/Hovarovic.

Starwings: Jacquier (3), Fuchs, Hollins (30), Sloan (10), Hasquet (15); Brown (16), Delic (4), Hett (7), Wegmann (6), Verginella (11), Albrecht (2)), Beltinger.

Lausanne: Pleux-Decollognes (17), Meylan (13), N’Diaye (11), Flowers (7), Thompson (16); Bobetso (4), Langura, Sonderegger (3), Diop (2), Senderos (2).

Bemerkungen: Starwings ohne McCrory (verletzt). - Lausanne ohne Thomas (verletzt). – Viertelsresultate: 26:16, 28:19 (54:35); 27:18 (81:53) und 23:22 (104:75). Zu den besten Akteuren wurden Hollins und der Franzose Charly Pleux-Decollognes gewählt.

 

clear
14.02.2010 Spiel 6728 BC Korac : CVJM U15 11:30 h Hirzenbach 76:66 
clear clear clear clear clear clear clear clear clear
clear
20.02.2010 Spiel 6717 Phönix Regensdorf : CVJM U15 Verschoben Wisacher  
clear clear clear clear clear clear clear clear clear
Das Spiel wurde auf Sonntag, 21. März 2010, 15:00, verschoben
clear
20.02.2010 Spiel Meyrin GS Basket : Starwings Basket 17:30 h Pommier 90:94 
clear clear clear clear clear clear clear clear clear
Nervenstärke und viel Glück

In der 24. Runde der Nationalliga-A-Basketball-Meisterschaft siegten die Starwings dank eines fulminanten Endspurtes beim Schlusslicht Meyrin/Grand-Saconnex mit 94:90 (42:48).

Dass die Rangliste und Punktezahl trügerisch sein kann, wussten die Baselbieter, als sie sich zum Vergleich gegen das ranglistenmässig abgeschlagene Meyrin aufstellten. Doch im ersten Viertel war es nicht der Gast, die Mannschaft der letzten Monate, welche die Partie diktierte, sondern die Genfer. Namentlich Spielmacher Karon Bradley (ex-Hérens-Sion) und Brian Gilmore skorten aus allen Lagen.

Bei den Starwings war die Defensearbeit weniger aggressiv als sonst; die sonst gezeigte Spielintensität verpuffte, weil Meyrin mit seinem breiten Kader (der neunte Mann bei den Gastgebern ist mit Gino Lanisse eine nationale Grösse) gut rotierte und die Birsfelder zu viel Laufarbeit zwang.

Erst ein starker Wiederbeginn im letzten Viertel (innert zweier Minuten wurde aus dem 65:71 ein 75:71!) liess erahnen, dass die Equipe von Cheftrainer Patrick Koller gewillt war, die Siegesserie fortzusetzen. Und weil nun auch, neben den gewohnten Punktegaranten Vernard Hollins und Tony Brown, auch Marko Verginella (sein Wegzug Ende Februar wird die Starwings schmerzlich schwächen), Jordan Hasquet und Maxime Jaquet punkteten, verkamen die letzten Spielminuten zu einer dramatischen Angelegenheit. Dass die „Sternenflügel“ in den letzten zehn Minuten am meisten Punkte warfen, beweist, dass die Basler über eine hervorragende Physis verfügen.

Und wie in den letzten Monaten behielten die Starwings, dank der Nervenstärke von Hollins, der Treffsicherheit von Brown und einer verbesserten Abwehrarbeit, das bessere Ende für sich. Nicht unverdient, aber doch mit sehr viel Glück. (GK)

 

MGS Grand Saconnex – Starwings Basket Regio Basel 90:94 (48:42)

Salle du Pommier. – 467 Zuschauer. – SR: Carlini/Markesch/Dürrenberger.

Meyrin: Bradley (25), Gilmore (25), Niang (11), Clark (3), Randle (8); Fischer (3), Gillespie (12), Edougue, Lanisse (3); Adamantiadis, Lahey, Henriod.

Starwings: Hollins (24), Jaquier (5), Brown (28), Hasquet (8), Sloan (9), Delic (10), Hett (3), Verginella (7), Wegmann; Albrecht, Beltinger.

Bemerkungen: Meyrin komplett. - Starwings ohne Fuchs (Knieverletzung) und McCrory (Schulteroperation). – Viertelsresultate: 25:18, 23:24 (48:42), 23:23 (71:65) und 19:29 (90:94). - Zu den besten Spielern wurde Gilmore und Brown gewählt.
clear
24.02.2010 Liga-Cup 1/4-Final Vacallo Basket : Starwings Basket 20:15 h Palapenz 80:78 
clear clear clear clear clear clear clear clear clear

Ein freies Weekend

Der Doublesieger SAV Vacallo ist die einzige Equipe, die heuer noch das Basketball-„Triple“, in Form vom Meisterschaft, Schweizer Cup und Ligapokal, schaffen kann. Die Tessiner qualifizierten sich dank eines knappen 80:78 (41:41)-Heimsieges über die Starwings für das Final Four vom nächsten Weekend, das in Montreux stattfinden wird. Die Starwings kommen, bevor sie nach Fribourg zu Olympic müssen, zu einem freien Wochenende.

Hatten in den letzten Monaten die Baselbieter alle knappen Partien, teils in der Verlängerung, für sich entschieden, so mussten sie sich gestern Abend in einer fast leeren Halle dem Champion in der Endphase knapp geschlagen geben. Und dies, obwohl bei den Chiasessi mit Andrija Crnogorac ein dankbarer Rotationsspieler und mit Nikola Dacevic ein Topskorer fehlte.

Vacallo-Trainer Rodrigo Vacallo liess seine dezimierte Equipe praktisch immer in der Zone verteidigen – und stellte damit die Gäste vor einer Aufgabe, welche die Starwings teils überforderte. Wie schon Olympic Fribourg musste Vacallo, auch wegen der fehlenden Kaderbreite, „soft“ verteidigen, doch im Angriff zeigten die Tessiner ein variantenreiches Angriffsspiel mit schnellen Ballkombinationen. Und zwangen die Birsfelder damit zu viel Laufarbeit. Und weil die Gastgeber über die besseren Distanzschützen verfügten, entsprach der Sieg einer gewissen Logik.

Im Meisterschaftsspiel vom 16. Januar hatten die Starwings, mit einer nominell schwächeren Mannschaft (ohne Tony Brown und Anthony McCrory sowie Temporärzuzug Marko Verginella) noch mit 78:76 nach Verlängerung gewonnen. (GK)

 

SAV Vacallo – Starwings Basket 80:78 (41:41)

Palapenz, Chiasso. – 130 Zuschauer. – SR: Bertrand/Carlini/Novakovic.

Vacallo: Lukovic (10), Gibson (22), Smiljanic (11), Erwin (21), Schneidermann (8); Raga (8), Leuenberger, Kovac, Veglio.

Starwings: Jaquier (10), Hollins (11), Brown (22), Hasquet (13), Sloan (3); Delic (10), Verginella (3), Wegmann (3), Fuchs (3), Hett; Albrecht, Beltinger.

Bemerkungen: Vacallo ohne Crnogorac und Dacevic (beide verletzt). – Starwings ohne McCrory (Schulteroperation). – Viertelsresultate: 17:19, 24:22 (41:41); 21:21 (62:62) und 18:16 (80:78).

 

clear
28.02.2010 Spiel 6854 BC Winterthur : CVJM U15 13:00 h Rennweg 86:146 
clear clear clear clear clear clear clear clear clear
clear
02.03.2010 Spiel 2547 CVJM D1 : BC Bären 20:15 h Sternenfeld 41:51 
clear clear clear clear clear clear clear clear clear
clear
03.03.2010 MiniHR 9068 CVJM U13 : TV Grenzach 2 18:30 h Rheinpark 1 77:56 
clear clear clear clear clear clear clear clear clear
clear
03.03.2010 H3L 2030 CVJM H1 : BC Birsfelden 20:15 h Rheinpark 1 74:43 
clear clear clear clear clear clear clear clear clear
clear
05.03.2010 Spiel 6401 CVJM U20 : Swiss Central Basket Verschoben Sporthalle  
clear clear clear clear clear clear clear clear clear
Das Spiel ist auf Freitag, 16.4.2010, 20.30, verschoben.
clear
06.03.2010 Spiel 6735 BC Boncourt : CVJM U15 17:00 h Les Tilleuls (Porrentruy) 39:65 
clear clear clear clear clear clear clear clear clear
clear
06.03.2010 Spiel Fribourg Olympic : Starwings Basket 17:30 h St. Croix 74:81 
clear clear clear clear clear clear clear clear clear
clear
07.03.2010 Spiel 6550 BC Korac : CVJM U17 13:30 h Im Birch ZH 72:79 
clear clear clear clear clear clear clear clear clear
clear
07.03.2010 Spiel 6414 CVJM U20 : BC Zürich Verschoben Sporthalle  
clear clear clear clear clear clear clear clear clear
Das Spiel ist auf Antrag von Zürich auf Mittwoch, 14.4.2010, 20.30, Sporthalle Birsfelden, verschoben worden.
clear
07.03.2010 Spiel 6287 Starwings Basket II : Spreitenbach-Diet. 18:30 h Sporthalle 77:61 
clear clear clear clear clear clear clear clear clear
clear
09.03.2010 Spiel 6431 Rüti Basket : CVJM U20 20:00 h An der Schwarz 49:103 
clear clear clear clear clear clear clear clear clear
clear
10.03.2010 MiniHR 9079 CVJM U13 : BC Boncourt Verschoben Rheinpark 1  
clear clear clear clear clear clear clear clear clear
clear
10.03.2010 Spiel 2552 BC Arlesheim : CVJM D1 18:45 h Gym. Münchenstein  
clear clear clear clear clear clear clear clear clear
clear
10.03.2010 Spiel Starwings Basket : BBC Monthey 20:00 h Sporthalle 96:77 
clear clear clear clear clear clear clear clear clear

Rassig und spektakulär

Die Starwings bezwingen den BBC Monthey mit 96:77 (49:30)

Sechs Spiele, sechs Siege. Auch in der 3. Qualifikationsrunde entzücken die Starwings mit feiner Basketball-Kost und haben von den letzten 18 Pflichtmatches deren 16 gewonnen. Angeführt von einem magistralen Vernard Hollins, vom dem Gästetrainer Thibaut Petit sagt, dass „dieser Mann mit dieser Klasse in der Schweiz eigentlich nichts verloren hat“, zelebrierten die Birsfelder phasenweise Basket von allerhöchster Klasse.

Eine aufsässige, aggressive Verteidigung, konsequentes Ausblocken, schnelle Gegenstösse und sichere Distanzwürfe (hier zeigte namentlich Jordan Hasquet seine Klasse) führten dazu, dass die Starwings bereits zur Halbzeit klar führten.

Den Wallisern glückte im dritten und vierten Viertel zeitweise eine Resultatkorrektur – und zweimal kam Monthey bis auf 15 Punkte an die Unterbaselbieter heran. Doch immer wenn Hollins das Spieldiktat an sich riss, entweder seine Mitspieler einsetzte oder unwiderstehlich zum Korb zog, vergrösserte sich der Vorsprung des Deutschschweizer Aushängeschildes kontinuierlich.  

Hatte man im Vorfeld der Partie wegen den krankheitsbedingten Ausfällen von Joël Fuchs und Nenad Delic (der 211 Zentimeter grosse Kroate kam erst ab der 31. Minute zum Einsatz) um die Starwings gebangt, so muss der Equipe ein grosses Lob für ihren kollektiv beindruckenden Auftritt ausgesprochen werden. Noch scheint der 3. Schlussrang nicht möglich sein; sollten die Starwings jedoch am Samstag im Tessin bei Meister Vacallo siegen, darf mit Rechnen begonnen werden. (GK)

Starwings – BBC Monthey 96:77 (49:30)

Sporthalle. –  315 Zuschauer. – SR: Carlini/Sala/Schaudt.

Starwings: Jaquier, Hollins (27), Brown (14), Hasquet (17), Sloan (14); Wegmann (7), Hett (3), Albrecht (4), Delic (10), Beltinger; Kangsen.

Monthey: Maio (13), Alston (10), Porchet (11), Molteni (4), Volcy (17); Louissaint, Johnson (12), Pidoux (5), Martinez (4), Grau (3).

Bemerkungen: Starwings ohne McCrory (verletzt) und Fuchs (krank). – Monthey ohne Kashama, Kicara, Pottier und den Engländer Richards (alle verletzt). – Viertelsresultate: 22:14, 27:16 (49:30); 21:19 (70:49) und 26:28 (96:77). – Zu den besten Spielern wurden Hollins (USA) und der ex-Nationalspieler Nicolas Porchet gewählt.

 

clear
12.03.2010 Spiel 6289 Starwings Basket II : BC KS Mutschellen 20:30 h Sporthalle 85:72 
clear clear clear clear clear clear clear clear clear
clear
13.03.2010 Spiel 6730 CVJM U15 : Arth-Goldau 15:00 h Sporthalle 62:49 
clear clear clear clear clear clear clear clear clear
clear
13.03.2010 Spiel 6562 Opfikon : CVJM U17 15:30 h Lättenwiesen 75:48 
clear clear clear clear clear clear clear clear clear
clear
13.03.2010 Spiel Vacallo Basket : Starwings Basket 17:30 h Palapenz 80:86 
clear clear clear clear clear clear clear clear clear
clear
14.03.2010 Spiel 6428 BC Winterthur : CVJM U20 15:00 h Rennweg 58:71 
clear clear clear clear clear clear clear clear clear
clear
17.03.2010 Spiel Starwings Basket : BC Boncourt 20:00 h Sporthalle 88:63 
clear clear clear clear clear clear clear clear clear

Gala-Auftritt der Top 4

 Die Starwings bezwangen im Derby den BC Boncourt klar mit 88:63 (44:27)

Ein bärenstarker Vernard Hollins, ein treffsicherer Tony Brown, ein „fliegender“ Marcus Sloan und ein grundsolider Nenad Delic – dieses Quartett garantierte den Baselbieter den achten Sieg in Serie.

 Georges Küng

Es dürfte in den kommenden Partien kaum noch vorkommen, dass Roman Albrecht, Severin Beltinger, Marvin Kangsen und Simon Lüscher, zusammen mit einem ausländischen Profispieler, minutenlang auf dem Feld stehen. Dies war möglich, weil vorgängig die Leistungsträger ihre Arbeit vorzüglich erledigt hatten. Bereits nach 25 Minuten führten die Baselbieter gegen das ebenfalls arg dezimierte Boncourt mit +26 Zählern. Die Partie war de facto schon nach dem ersten Viertel entschieden, als die ungemein aggressive, aufsässige Starwings-Defense, mit guten Übergaben, den Gast aus der Ajoie am Werfen hinderte. Einen starken Auftritt bei den Gästen hatte der Münchensteiner Reto Schwaiger; der Nationalspieler bewies, dass er nicht nur ein guter Distanzwerfer ist, sondern sein Repertoire erweitert hat und nun vermehrt zum Korb penetriert. Man wünschte sich, er würde in der nächsten Saison ein gelbes Dress (der Starwings) statt das rote Trikot des BCB tragen.

Hollins bestätigte, dass er ein Mann der Extraklasse ist. Brown traf fünf seiner sechs Dreier – mit einer Leichtigkeit, die Spieler mit einem lockeren Handgelenk auszeichnen. Und die fünf Dunkings von Sloan erhöhten den Lärmpegel in der Sporthalle, während Delic erst im Laufe der Spielzeit skorte.

Ein gutes Spiel zeigte auch Marcus Hett, der viel Zug brachte und mutige Durchbrüche zum Korb zeigte. Auch Nationalteam-Captain Valentin Wegmann zeigt aufsteigende Form und verwerte sicher seine vier Freiwürfe. Von den Nachwuchsakteuren der Starwings konnte sich keiner in Szene setzen, während die Jurassier aufgrund der vielen verletzten Profis mit Jérôme Stücheli (20) auf der Playmaker-Position anfingen. Nicht auszudenken, wenn diese bei den Starwings nicht von Maxime Jaquier (starke Defense, gute Zuspiele, aber unglücklich im Abschluss) oder Hollins besetzt wäre.

Mit dem 15. Erfolg aus den letzten 17 Matches rücken die Starwings auf Rang 3 vor und setzen Fribourg Olympic unter Druck. Nun hat die Equipe von Cheftrainer Patrick Koller und seines Assistenten Danijel Eric eine zehntätige Pause, bevor am 28. März das letzte Heimspiel im dritten Qualifikationsdurchgang gegen die Geneva Devils auf dem Programm steht.

Wichtiger wird sein, den am Fuss verletzten Jordan Hasquet bis zum Cupfinal wieder fit zu kriegen. Bei diesem „Big Game“ wird es die schmale Spitze brauchen. Und die besteht aus acht Spielern.

 

Starwings – BC Boncourt 88:63 (44:27)

Sporthalle Birsfelden. – 404 Zuschauer.  - SR:Pizio/Schaudt/Rüegg

Starwings: Jaquier, Hollins (21), Brown (19), Delic (13), Sloan (20); Wegmann (4), Hett (9), Albrecht, Fuchs (2), Beltinger, Kangsen, Lüscher.

Boncourt: Stücheli (2), Bains (8), Gugino (16), Peterson (8); Boesch (2), Schwaiger (15) , Abbet (2), Herrmann (2).

Bemerkungen: Starwings ohne Hasquet und McCrory (beide verletzt). Boncourt ohne Wooten, Tshomba, Monroe und Dos Santos (alle verletzt). – 28. Der US-Schweizer Bains scheidet mit einer Fussverletzung aus. – Fouls: Starwings 18, Boncourt 18. – Zu den besten Spielern wurden Tony Brown und Reto Schwaiger gewählt. – Unter den Zuschauern der FCB-Spieler Benjamin Huggel und YB-Akteur David Degen.

 

clear
17.03.2010 H3L 2033 BC Arlesheim 2 : CVJM H1 20:15 h Hagenbuchen 66:73 
clear clear clear clear clear clear clear clear clear
clear
17.03.2010 Spiel 6401 CVJM U20 : Swiss Central Basket Verschoben Sporthalle  
clear clear clear clear clear clear clear clear clear

Das Spiel wurde auf Freitag, 5.3.2010, 20.30, vorverschoben.

clear
17.03.2010 Spiel 2529 BC Pratteln : CVJM D1 20:30 h Kuspo 1  
clear clear clear clear clear clear clear clear clear
clear
19.03.2010 Spiel 6294 Starwings Basket II : BC Zürich 20:30 h Sporthalle 78:81 
clear clear clear clear clear clear clear clear clear
clear
20.03.2010 Spiel 6553 CVJM U17 : BC KZO Wetzikon 15:00 h Sporthalle 99:32 
clear clear clear clear clear clear clear clear clear
clear
21.03.2010 Poussin BC Pratteln : CVJM U11 00:00 h Kuspo Pratteln 4 Siege 
clear clear clear clear clear clear clear clear clear
Spielplan folgt
clear
21.03.2010 Spiel 6717 Phönix Regensdorf : CVJM U15 13:00 h Wisacher 58:74 
clear clear clear clear clear clear clear clear clear
clear
21.03.2010 Spiel 6437 BC Zürich : CVJM U20 17:00 h Im Birch ZH 66:48 
clear clear clear clear clear clear clear clear clear
clear
23.03.2010 Spiel 2556 BBC Laufen : CVJM D1 19:30 h Gym. Laufen  
clear clear clear clear clear clear clear clear clear
clear
24.03.2010 MiniHR 9082 CVJM U13 : BC Bären Kleinbasel 1 18:30 h Rheinpark 1 87:40 
clear clear clear clear clear clear clear clear clear
clear
26.03.2010 Spiel 6408 BC Alstom Baden : CVJM U20 20:30 h Berufsbildung H1-2 53:101 
clear clear clear clear clear clear clear clear clear
clear
27.03.2010 H3L 2026 BC Oberdorf : CVJM H1 15:00 h Sek.Schule Oberdorf  
clear clear clear clear clear clear clear clear clear
clear
28.03.2010 Spiel 6741 CVJM U15 : Phönix Regensdorf 13:30 h Sporthalle 80:73 
clear clear clear clear clear clear clear clear clear
clear
28.03.2010 Spiel Starwings Basket : Geneva Devils 16:00 h Sporthalle 73:52 
clear clear clear clear clear clear clear clear clear

Mit Schwerstarbeit zum 8. Seriensieg

Die Starwings bezwingen die Geneva Devils mit 73:52 (33:27)

Mit einer beeindruckenden Defenseleistung erdrückten die Baselbieter eine Gastequipe, die nie atmen und frei aufspielen konnte. Noch dürfen die „Sternenflügel“ auf Rang 3 nach der Qualifikationsphase hoffen.

 Von Georges Küng

Die Starwings trafen knapp 50 Prozent von der Freiwurflinie. Auch bei den Zweipunktewürfen war die Quote bescheiden, bei den Dreiern sehr tief. In der Regel verliert man mit derartigen Wurfbilanzen eine Partie. Doch die Equipe von Cheftrainer Patrick Koller hat eine besondere Qualität, ja Tugend, welche sie in der Nationalliga A einzigartig macht: Die Mannschaft ist solidarisch zueinander, das Kollektiv steht über jeder Individualität – und was die jeweils fünf Spieler in der Abwehr leisten, ist internationale Spitzenkost.

Nach 32 Minuten waren die Genfer, welche zuhause Fribourg bezwungen hatten und am letzten Mittwoch beim Titelkandidaten Nyon erst in letzten 20 Sekunden den Match verloren hatten, wieder „dran“ (46:49). Dann aber traf der rekonvaleszente Jordan Hasquet seinen vierten Dreier (aus sechs Versuchen) – und in den letzten acht Minuten schafften die Gastgeber ein Teilzeitskore von 24:6! Weil sie selbst den letzten Genfer Angriff im Keim erstickten. Neunmal liefen die 24 Sekunden ab, ohne dass der Gast werfen konnte. Diese Verteidigungsintensität sucht im Schweizer Oberhaus seinesgleichen.

Es wäre falsch, einen einzelnen Starwings-Akteur hervorzuheben. Wenn, dann Hasquet, der auch auf einem Bein spielend unverschämte Distanzwürfe in den Korb setzte. Oder Nationalteam-Captain Valentin Wegmann, der als einziger Akteur keinen Ballverlust zu verzeichnen hatte und kontrolliert und technisch versiert zum Korb penetrierte. Sein Formanstieg ist nach dem Saisonausfall von Anthony McCrory eminent wichtig für die Baselbieter.

Und wer im Abschluss unglücklich agierte (und das war der Grossteil der Starwings-Spieler), arbeitete in der Defensive doppelt so hart. „Wir wollten die Aggressivität der Starwings annehmen – und sind förmlich an einem Felsen abgeprallt“, so Gästetrainer Rodrigue M’Baye. „Nicht immer trifft man locker aus dem Handgelenk; dann ist es umso wichtiger, dass man über das Abwehrverhalten ins Spiel findet“, meinte andererseits Koller. Sein Personal zeigte dies in einer eindrücklichen Art und Weise, welche für die nächsten Partien – darunter den Cupfinal vom 10. April – zuversichtlich stimmt.

 

Starwings Basket Regio Basel – Geneva Devils 73:52 (33:27)

Sporthalle Birsfelden. 800 Zuschauer. SR: Carlini/Wirz/Censini

Starwings: Jaquier, Hollins (17), Brown (18), Jaquier, Sloan (6), Delic (5); Wegmann (8), Hett (3), Hasquet (14), Fuchs (2),; Albrecht, Beltinger, Kangsen.

Geneva: McDowell (15), Kautzor (8), Lee (3), Nyom, Wells (9); Basit (9), Edeki-Agbavwe, Zachee (8); Amunugama, Pacheco.

Bemerkungen: Starwings ohne McCrory (verletzt). - Kangsen, Beltinger und Albrecht nicht eingesetzt. – Geneva ohne US-Profi Dollard (verletzt). – Unter den Zuschauern Nationaltrainer Sébastien Roduit und Mike Coffin, ex-Captain der Starwings. Dieser nahm die Auszeichnung der besten Spieler (Wegmann und McDowell) vor. – Viertelsresultate: 19:16, 14:11 (33:27); 16:12 (49:39) und 24:13 (73:52). – Fouls: Starwings 17, Geneva 15.

 

clear
31.03.2010 Spiel 6421 Opfikon : CVJM U20 20:30 h Lättenwiesen 71:91 
clear clear clear clear clear clear clear clear clear
clear
03.04.2010 Spiel Lugano Tigers : Starwings Basket 17:30 h Istituto Elv. 93:66 
clear clear clear clear clear clear clear clear clear

Jetzt zählt nur der Cupfinal

Die Starwings verloren die letzte Qualifikationspartie beim Leader Lugano klar mit 66:93 (32:47)

Ohne Spielmacher Vernard Hollins waren die Baselbieter bei den Tessinern chancenlos. Ob der beste Nationalliga-A-Skorer am kommenden Samstaq im Cupfinal gegen die SAV Vacallo spielen kann, ist fraglich.

Von Georges Küng, Lugano

Um in Lugano eine Basketball-Partie zu gewinnen, müssen primär zwei Voraussetzungen erfüllt sein: Der Gast muss so viel Substanz aufweisen, dass er den traditionell starken Luganesi (die auch heuer wieder mit 1,6 Millionen Franken operieren und eine neunköpfige ausländische Armada, inklusive den Basket-Schweizern Dusan Mladjan/Serbien und Derek Stockalper/USA, haben) mehr als Paroli bieten kann. Und die drei Unparteiischen müssen korrekt, zeitweise mutig sein, um sich nicht vom konstant unflätigen, beleidigenden Publikum beeinflussen zu lassen.

Beide Tatsachen waren gestern nicht gegeben. Die Starwings, ohne Hollins und mit einem angeschlagenen Jordan Hasquet, gaben einen besseren Sparringpartner ab. Während bei den Baselbietern der siebte Mann Marcus Hett heisst, von Beruf Anwalt ist, knapp 180 Zentimeter misst, konnte Lugano als Mann Nummer 7 den 211 Zentimeter langen Scott Vandermeer (USA) einsetzen. Der 9. Mann bei Lugano war der slowenische Auswahlspieler Martin Mihajlovic (28, 207cm), der im Sommer einen Vertrag in der 1. türkischen Division über 100'000 US-Dollar unterzeichnete, noch vor Saisonbeginn aber wieder in die Sonnenstube der Schweiz geschickt wurde…

Das Ref-Trio setze sich aus zwei Baselbietern (!) und einen Zürcher Oberländer zusammen. Was der Hauptref Stefan Wirz und sein Arlesheimer Kollege Martin Dürrenberger boten, war penibel, ja peinlich. Ohne Courage, mit gesuchten Pfiffen gegen die Gäste, die sich enervierten und nie die Option erhielten, eine faire Gleichbehandlung zu erfahren, waren sie Verbündete der Gastgeber und erhielten vom fanatischen Publikum Zuspruch. Schade, denn die Lugano Tigers verfügen über so viel Potenzial und natürliches (Wurf-)Talent, dass sie keinen regeltechnischen Support benötigen.

Aber selbstverständlich erzielte das Ref-Trio direkt keinen Korb für den Qualifikationssieger. Am nächsten Samstag muss das Millionen-Lugano am Fernsehen zusehen, wie der Deutschschweizer Exote den Cupfinal bestreitet. Denn im Viertelsfinale verloren die Südschweizer in Birsfelden. Und sollte es im Playoff-Halbfinale erneut zum Vergleich zwischen Lugano und den Starwings kommen, werden auch die Herren Wirz, Hüsler und Dürrenberger nicht mehr mit von der Partie sein. Dann wird der Verband Schiedsrichter aufbieten, die das Wort „unparteiisch“ auch verdienen.

Den Starwings sei geraten, die lädierten Spieler (seltsamerweise sind immer nur die Leistungsträger verletzt) zu pflegen, das Training vor dem Cupfinal zu dosieren, damit die „Sternenflügel“ mit der bestmöglichen Equipe in Fribourg auflaufen können. Die von gestern war es mit Sicherheit nicht!          

BC Lugano – Starwings 93:66 (47:32)

Istituto Elvetico. – 450 Zuschauer. – SR: Wirz/Hüsler/Dürrenberger.

Lugano: Brian Brown (20), Stockalper (6), Mladjan (16), Sanders (4), Abukar (11); Efevberha (20), Vandermeer (4), Stein (3), Mihajlovic (7), Pantic (2).

Starwings: Jaquier (5), Tony Brown (19), Fuchs, Sloan (13), Delic (14); Wegmann (4), Hett (4), Hasquet (7); Albrecht, Kangsen.

Bemerkungen: Lugano komplett. – Starwings ohne McCrory und Hollins (beide verletzt) sowie Assistenztrainer Eric (abwesend). – Zu den besten Spielern wurden Brian Brown (USA) und der Kroate Nenad Delic gewählt. – Fouls: Lugano 14, Starwings 20.

clear
10.04.2010 Cup-Final Herren Starwings Basket : Vacallo Basket 17:15 h St. Croix, Fribourg 91:83 
clear clear clear clear clear clear clear clear clear

Die Starwings sind Cupsieger

Die Baselbieter bezwangen den Titelhalter SAV Vacallo mit 91:83 (71:71: 36:29) nach Verlängerung

Vor 2550 Zuschauern hat das Deutschschweizer Aushängeschild Geschichte geschrieben. Die „Sternenflügel“ entführten erstmals nach 1969 die Cuptrophäe wieder in die Deutschschweiz – nach Birsfelden, wo 1969 der Vorgängerverein CVJM letztmals den Schweizer Cup gewonnen hatte.

Von Georges Küng aus Fribourg

 Bedurfte es noch eines Beweises, über welch grossartigen Charakter und Teamgeist diese Starwings verfügen – der Cupfinal war die Krönung einer Entwicklung der letzten vier Monate, welche die Basket-Schweiz entzückt.

500 Starwings-Anhänger sahen sich rund 800 Tifosi, die über reichlich Erfahrung in Endspielen verfügen, gegenüber. Und als nach dem ersten Viertel die Tessiner mit 20:13 führten und spielerisch leicht zu ihren Punkten kamen, befürchtete man, dass der Favorit seinen Cup-Hattrick bereits auf sicher hatte.

Doch in den zweiten zehn Minuten kamen die Tugenden der Deutschschweizer zutage. Eine unglaublich aggressive Defense, eine Help Defense, die Kraft und Konzentration erfordert – und weil Vernard Hollins mit seinen Penetrationen zum Korb regelmässig punktete, gingen die Starwings nach 16 Minuten mit 26:25 in Führung. Und konnten diese, unter dem frenetischen Beifall ihrer Fangemeinde, auf sieben Zähler ausbauen. Damit hatte die Blau-Gelben (Starwings) den Gelb-Grünen (Vacallo) zu verstehen gegeben, dass die Starwings nicht gewillt waren, Spalier zu stehen.

Erstmals in Delirium, oder zumindest in einen Siegesrausch, verfiel der Starwings-Anhang, als die Unterbaselbieter nach 26 Minuten mit 52:37 führten. Aber Vacallo ist nicht vergebens Schweizer Meister und die eingespielteste Equipe im Lande. Innert 125 Sekunden schafften die Tessiner das Break, ein Skore von 11:0. und hatten die Starwings, die zudem erhebliche Foulprobleme ihrer „Langen“ (Nenad Delic, Jordan Hasquet, Marcus Sloan) bekundeten, wieder im Blickwinkel.

Im letzten Viertel war die Spannung unerträglich. Meist hatte die SAV Vorteile – und den letzten Ball. Doch der Dreier von Nikola Dacevic verfehlte den Korb – Birsfelder und Chiassesi mussten, wie schon in der Meisterschaft, in eine Verlängerung gehen. Die Starwings hatten Delic und Jordan mit fünf Fouls verloren – aber dafür war nach 37 Minuten Maxime Jaquier als Skorer auf den Plan getreten. Dieser „nur“ 180 Zentimeter grosse Neuenburger, lange Jahre Captain der Schweizer Nationalmannschaft, erzielte nach 37 Minuten seine ersten Punkte (ein Dreier). Es sollten bis zum Abpfiff noch weitere drei Dreier folgen. Was „Max“ leistete, kann in Worten nicht beschrieben; er verteidigte, weil die „langen“ Starwings fehlten, auf Duane Erwin (208 cm) und ärgerte den US-Center.

Zu Beginn der Verlängerung lag Vacallo in Führung – danach kippte die Partie vollends und endgültig. Nervenstärke bei den Freiwürfen (Jaquier, Tony Brown), Ballgewinne und auch nach 44 Minuten und 45 Sekunden eine Defense, die stahlhart war, brachten die Starwings den Vorsprung sicher über die Zeit. Begleitet vom tosenden Beifall einer Fangemeinde, welche die Mannschaft – trotz stimmlicher Unterlegenheit gegenüber den Vacallo-Tifosi – jederzeit enthusiastisch unterstützte und in den schwierigsten Momenten stärkte.

Die SAV Vacallo ist seit zwei Jahren eine fixe Grösse im Schweizer Basketball. Die Starwings waren vor fünf Jahren der „Exote aus der Deutschweizer“, der schnell eine Bereicherung wurde. Und seit gestern Abend um 19.14 Uhr heisst der Schweizer Cupsieger 2010 Starwings Basket Regio Basel. Das ist gut für den regionalen Basket, das ist wunderbar für den Deutschschweizer Basketball. „Und das ist ein Segen für alle“, meinte Nationaltrainer Sébastien Roduit, welcher in diesen Starwings sein Monthey vor fünf Jahren erkennt. Die Walliser wurden damals Schweizer Meister. Die Starwings sind es nicht. Noch nicht…

Starwings – SAV Vacallo 91:83 (71:71; 36:29)

Salle Ste.-Croix. – 2550 Zuschauer. - SR: Carlini/Clivaz/Musard.

Starwings: Jaquier (16), Hollins (25), Brown (18), Sloan (8), Delic (13); Wegmann (6), Hasquet (5), Fuchs; Albrecht, Beltinger, Hett, Kangsen.

Vacallo: Lukovic (1), Smiljanic (9), Dacevic (14), Schneidermann (20), Erwin (21); Gibson (15), Raga, Crnogorac (3); Kovac, Veglio.

Bemerkungen: Starwings ohne McCrory (verletzt). – Vacallo komplett. – Unter den Zuschauern auch die Baselbieter Regierungsräte Sabine Pegoraro und Peter Zwick. – Mit fünf Fouls ausgeschieden: 38. Delic, 42. Hasquet und 45. Dacevic. - Viertelsresultate: 13:20, 23:9 (36:29); 20:23 (56:52), 15:19 (71:71) und 20:12 (91:83). – Zum besten Spieler des Finales wurde Maxime Jaquier gewählt.

 

clear
11.04.2010 Spiel 6411 CVJM U20 : Rüti Basket Verschoben Sporthalle  
clear clear clear clear clear clear clear clear clear
clear
14.04.2010 MiniHR 9084 CVJM U13 : BC Arlesheim 1 18:30 h Rheinpark 1 87:37 
clear clear clear clear clear clear clear clear clear
clear
14.04.2010 H3L 2035 CVJM H1 : BC Allschwil 20:15 h Rheinpark 1 51:52 
clear clear clear clear clear clear clear clear clear
clear
14.04.2010 Spiel 6414 CVJM U20 : BC Zürich 20:30 h Sporthalle 64:69 
clear clear clear clear clear clear clear clear clear
Dieses Spiel wurde vom 7.3. auf 14.4. verschoben.
clear
16.04.2010 Spiel 6401 CVJM U20 : Swiss Central Basket 20:30 h Sporthalle 48:73 
clear clear clear clear clear clear clear clear clear
Das Spiel wurde vom 5.3. auf 16.4. verschoben.
clear
17.04.2010 MiniHR 9089 TV Grenzach 2 : CVJM U13 11:00 h Lise-Meitner Gymn. 44:55 
clear clear clear clear clear clear clear clear clear
clear
17.04.2010 Spiel 6726 TSV St. Otmar : CVJM U15 14:00 h Kanti SG T10 46:116 
clear clear clear clear clear clear clear clear clear
clear
17.04.2010 Spiel 6273 Opfikon : Starwings Basket II 18:00 h Lättenwiesen 60:67 
clear clear clear clear clear clear clear clear clear
clear
17.04.2010 Playoff 1/4-Final - Spiel 1 Starwings Basket : BBC Nyon 18:30 h Sporthalle 72:70 
clear clear clear clear clear clear clear clear clear

Auch der Ligakrösus scheitert am Cupsieger

 Die Starwings bezwingen im ersten Playoff-Match den Favoriten BBC Nyon 72:70 (38:38)

Dramatik, Nervenkitzel und Spannung pur in der Birsfelder Sporthalle. Und wieder gab es für die Baselbieter, frenetisch unterstützt und bejubelt von 710 Zuschauern, ein Happy-End.

Von Georges Küng, Birsfelden

Auf den ersten Blick mag es normal sein, dass der Viertklassierte zuhause die Equipe, welche nach dem Qualifikationsprogramm auf Rang 5 lag, besiegt. Doch dies ist es beileibe nicht. Denn Nyon ist Verbund an hochkarätigen Spielern, die dazu bestimmt war, heuer alle drei Titel zu holen. Dafür gibt der Klub, unter der präsidialen Führung von Jean-François Kurz, dem ehemaligen Präsidenten des Schweizerischen Fussball-Verbandes, viel Geld aus.

Das führt dazu, dass der neue Trainer, der Franzose Alain Thinet, als siebten Mann den britischen Nationalspieler Germayne Forbes, danach den gigantischen US-Center Michael Southall (212 Zentimeter und Arme wie ein Tintenfisch) und dann noch den Schweizer Nationalspieler Cédric Mafuta einsetzen kann.

Zweimal lagen die Romands mit acht Punkten in Führung (25:28 nach 17 Minuten) und 61:53 (34.). Doch jedes Mal kamen die Starwings wieder, dank einem unbändigen Willen, wieder an den einstigen Meisterschaftsfavoriten heran. Mann des Spieles war Teamcaptain Valentin Wegmann. In den ersten 20 Minuten hielt der Stadtzürcher sein Team mit zwei Dreiern innert 70 Sekunden im Spiel; und in der Endphase bewies er von der Freiwurflinie Nervenstärke und traf alle vier Versuche.

Dies im Gegensatz zu Tony Brown und Vernard Hollins. Sie hatten nur 50 Prozent von der Freiwurflinie; und im Falle von Hollins mussten die Zuschauer bis zur 23. Minute warten, bis der Motor und die Seele der Starwings die ersten Punkte erzielte. Dafür hatte der so brillante Amerikaner nach zwölf Minuten bereits drei Fouls.

„Wir haben die letzte Woche sehr gut trainiert; doch im Spiel machte sich zeitweise eine Lethargie bemerkbar. Mit dem Kopf waren wir vielleicht schon noch ein wenig in Fribourg“, meinte Wegmann. Überhaupt war Starwings gegen Nyon auch ein Spiel der Schweizer. Zur Pause waren nämlich Maxime Jaquier und Wegmann bei den Birsfeldern, Miroslav Petkovic bei Nyon die Topskorer. Obwohl auf jeder Seite hochkarätige Ausländer aus Belgien (Julien Rahier), Litauen (Douglas Gorauskas) und USA (Josh Almanson, Austin Johnson und Yuanta Holland).

„Ich bin glücklich über den Sieg, doch wir müssen uns steigern, wenn wir als Sieger aus dieser schwierigen Serie hervorgehen wollen“, erklärte Starwings-Trainer Patrick Koller. „Wenn der letzte Ball, ein Distanzwurf von Forbes, in den Korb geht, verlieren wir mit einem Zähler und Nyon führt 1:0“, gab der alt Internationale zu bedenken. 

Die Starwings haben in diesem Playoff-Viertelfinal vorgelegt. Die Zuschauer bedankten sich für das wiederholte Spektakel, das sie nun schon seit Monaten erleben dürfen, mit frenetischem Beifall. Und weil Nyon-Präsident Kurz ein Grandseigneur ist, meinte dieser: „Wir kommen am Mittwoch erneut mit der Hoffnung nach Birsfelden, um gegen das beste Schweizer Team einen Sieg zu versuchen“. Doch auch der Mann mit Basler Bürgerort weiss, dass ein Scheitern seiner „Star“-Truppe gegen die Starwings einem Fiasko gleichkäme.

 

Starwings – BBC Nyon 72:70 (38:38)

Sporthalle Birsfelden. – 710 Zuschauer. – SR: Musard/Clivaz/Alloï.

Starwings: Jaquier (8), Hollins (12), Brown (20), Hasquet (2), Sloan (5); Wegmann (15), Delic (8), Hett, Fuchs (2); Beltinger, Kangsen, Lüscher.

Nyon: Johnson (8), Rahier (3), Holland (17), Almanson (10), Gorauskas (11); Petkovic (9), Forbes (8), Southall (4), Mafuta; Amunugama, Paredes, Vallotton.

Bemerkungen: Starwings ohne Albrecht und McCrory (beide verletzt). – Nyon komplett. – Viertelsresultate: 20:22, 18:16 (38:38); 13:17 (51:55) und 21:15 (72:70). – Zu den besten Spielern wurden Wegmann und Almanson gewählt. – Unter den Zuschauern die Baselbieter Regierungsräte Sabine Pegoraro und Peter Zwick.

clear
17.04.2010 Spiel 6411 CVJM U20 : Rüti Basket 20:40 h Sporthalle 87:34 
clear clear clear clear clear clear clear clear clear
verschoben vom 11.4.2010
clear
18.04.2010 Poussin BC Münchenstein : CVJM U11 00:00 h Kuspo Bruckfeld  
clear clear clear clear clear clear clear clear clear
Spielplan folgt
clear
20.04.2010 Spiel 6278 BC KZO Wetzikon : Starwings Basket II 20:15 h Berufsschule 50:73 
clear clear clear clear clear clear clear clear clear
clear
20.04.2010 Spiel 2566 CVJM D1 : BC Pratteln 20:15 h Sternenfeld  
clear clear clear clear clear clear clear clear clear
clear
21.04.2010 MiniHR 9086 CVJM U13 : BC Pratteln 18:30 h Rheinpark 1 99:27 
clear clear clear clear clear clear clear clear clear
clear
21.04.2010 Playoff 1/4-Final -Spiel 2 Starwings Basket : BBC Nyon 20:00 h Sporthalle 89:73 
clear clear clear clear clear clear clear clear clear

Der Cupsieger legt weiter vor

Die dezimierten Starwings gewannen gegen Nyon mit 89:73 (42:38)

Auch der zweite Vergleich zwischen Baselbietern und Waadtländern verkam zu einer emotionalen, stimmungsvollen Partie. Vor 720 enthusiastischen Besuchern entschieden Teamgeist und Kollektiv zu Gunsten der Birsfelder.

Georges Küng

Seit Januar fehlt bei den Starwings Anthony McCrory, der seinen Platz im Stammquintett, als wurfstarker Flügel, auf sicher hätte. Und seit zwei Tagen ist auch die Saison für Jordan Hasquet vorbei. Der 206 Zentimeter grosse Amerikaner ist, wie zu Saisonbeginn Valentin Wegmann, offensichtlich am Pfeifferschen Drüsenfieber erkrankt.

Und vor den Starwings stand mit dem BBC Nyon jene Equipe, die weiterhin aus dem Vollen schöpfen kann und „en grand complet“ spielen kann. Auch Nenad Delic ging angeschlagen ins Spiel – und hatte nach drei Minuten bereits zwei Fouls auf seinem Konto. Unter diesen Vorzeichen müsste der Ligakrösus aus dem Waadt eine Partie eigentlich gewinnen.

Doch diese Starwings haben Tugenden, die sie einzigartig machen. Keine Equipe verteidigt derart hart – teils über das ganze Feld. Dieses „full press“ brachte die Gäste derart aus dem Konzept, dass der ursprüngliche Favorit auf alle drei Titel nur gerade einmal in Führung lag (34:33 nach 17 Minuten).

Was ein Marcus Sloan in der Defense bot, war phänomenal. Help-Defense, Ausblocken, Rebounden und Blocks – die ganze Palette an harter, ehrlicher Arbeit. Für die Punkte war das „Duo infernale“ namens Tony Brown und Vernard Hollins besorgt; auch wenn Hollins mit den Freiwürfen weiterhin auf Kriegsfuss steht (30 Prozent).

Mit Fortdauer der Partie wurde Delic zu einem wichtigen Mann, der aufzeigte, dass ein 211 Zentimeter grosser Mann sowohl beweglich wie auch ein guter Distanzwerfer sein kann. Erfreulich, dass mit Maxime Jaquier, Valentin Wegmann und dem erstarkten Joël Fuchs (zwei wichtige Dreier) auch Schweizer Spieler für Akzente setzen konnten.

Sicher, zeitweise deutete Nyon an, über welch individuelle Klasse diese Equipe, die kein Team ist, verfügt. Doch schon zu Beginn der letzten zehn Minuten war klar, dass auch dieser zweite Vergleich mit einem Starwings-Erfolg enden würde. Nach 35 Minuten stand es 81:59. Nicht wenige stellen sich die Frage, wozu eine komplette Mannschaft fähig wäre. Nyon hat nun die Pflicht (wie das Umfeld mit Nachdruck sagte), beide Heimspiele zu gewinnen, um für die „Belle“ erneut nach Birsfelden kommen zu müssen. Und während die Gästespieler wie geprügelte Hunde in die Garderoben schlichen, wurden die Starwings vom Publikum, das ein starker 6. Mann war, gefeiert.

Starwings – BBC Nyon 89:73 (42:38)

Sporthalle Birsfelden. – 720 Zuschauer. – SR: Sala/Markesch/Schaudt.

Starwings: Jaquier (8), Hollins (19), Brown (25), Sloan (5), Delic (15); Wegmann (6), Hett (1), Fuchs (8), Beltinger, Kangsen (2).

Nyon: Johnson (17), Rahier (3), Almanson (11), Holland (9), Gorauskas (2); Forbes (11), Mafuta, Southall (12), Petkovic (10); Amunugama, Chabbey, Paredes.

Bemerkungen: Starwings ohne Hasquet (krank), McCrory (verletzt) und Albrecht (rekonvaleszent). – Nyon komplett. – Viertelsresultate: 23:16, 19:22 (42:38); 27:18 (69:56) und 20:17 (89:73). – Zu den besten Spielern wurden Hollins und Josh Almanson gewählt. – Fouls: Starwings 22, Nyon 21.

 

clear
21.04.2010 H3L 2037 BC Pratteln 1 : CVJM H1 Verschoben Kuspo 2  
clear clear clear clear clear clear clear clear clear
clear
23.04.2010 Spiel 6436 Swiss Central Basket : CVJM U20 20:15 h Ruopigen 88:41 
clear clear clear clear clear clear clear clear clear
clear
24.04.2010 Spiel 6743 CVJM U15 : TSV St. Otmar 15:00 h Sporthalle  
clear clear clear clear clear clear clear clear clear
Spiel verschoben vom 25.4. auf 24.4., 15.00
clear
24.04.2010 Playoff 1/4-Final - Spiel 3 BBC Nyon : Starwings Basket 17:30 h Rocher 86:82 
clear clear clear clear clear clear clear clear clear

Der Ligakrösus verkürzt

Die Starwings verloren beim BBC Nyon mit 82:86 (39:40) und führen in der best-of-five-Serie nur noch mit 2:1 Siegen

Von Georges Küng aus Nyon

Eine alte Weisheit im Basketball sagt, dass das natürliche Talent einer Equipe anhand der Freiwurfquote und der Réussite bei den Dreiern bestimmt wird. Ist dem so, dann war Nyon am Samstag den Starwings überlegen. Ohne Wenn und Aber. Doch was die Baselbieter an Kampfgeist, Einsatzwillen und Solidarität zeigten, war wiederum beeindruckend und verdient den höchsten Respekt. Denn noch 12,7 Sekunden vor Abpfiff, beim Stande von 85:82, hatte der Cupsieger die Chance, die spannende Partie auszugleichen. Doch der (Verzweiflungs-)Dreier von Tony Brown prallte am Korbrand ab.

Die Niederlage hatte primär drei Gründe: Eine miserable Quote von der Freiwurflinie. Dreipunkteversuche, die ausser bei Maxime Jaquier und Tony Brown (mit Abstand die beiden besten Starwings-Akteure) nie den Weg in den Korb fanden. Und in der Endphase unglaubliche Ballverluste und Risikopässe (Hollins!), die ein Aufholen des steten Rückstandes verhinderten. So sehr Hollins eined überragende Saison gespielt hat… in der Serie gegen Nyon ist der Spielmacher „irdisch“ geworden und seine eigensinnige Spielweise lässt zweitweise zu wünschen übrig.

Trotz der Niederlage müssen sich die Starwings nicht schämen. Sie verloren, ohne zwei ihrer ausländischen Profispieler, würdevoll. Aber sie mussten erkennen, dass bei Nyon alle eingesetzten Spieler dribbeln, werfen … und treffen können. Selbst wenn sie, wie US-Profi Josh Almanson, 206 Zentimeter gross sind. Einmal war es der belgische Internationale Julien Rahier, der aus der Distanz traf. Und wenn die Romands unter dem Korb nicht ihre eklatante Überlegenheit ausspielten, so traf vom Flügel halt mit Germayne Forbes (30) ein ehemaliger britischer Nationalspieler. Und es war dieser Routinier, welcher in der Endphase all seine Klasse bewies und Nervenstärke unter Beweis stellte. Er verwertete stoisch seine vier Freiwürfe und sicherte dem Ligakrösus das Weiterbestehen in dieser hartumkämpften Serie, in welcher Favorit Nyon nun das Momentum auf seiner Seite hat.

 

BBC Nyon – Starwings 86:82 (40:39)

Rocher. – 790 Zuschauer. – SR: Carlini/Michaelides/Sala.

Nyon: Johnson (10), Forbes (12), Holland (16), Almanson (13), Southall (7); Gorauskas (4), Rahier (13), Mafuta (11).

Starwings: Jaquier (14), Hollins (7), Brown (26), Sloan (15), Delic (17); Fuchs, Wegmann (3); Albrecht, Beltinger, Hett, Kangsen.

Bemerkungen: Nyon ohne Petkovic (verletzt). – Starwings ohne Hasquet (Pfeiffersches Drüsenfieber) und McCrory (verletzt). – Viertelsresultate: 21:19, 19:20 (40:39); 23:19 (63:58) und 23:24 (86:82). – Mit fünf Fouls ausgeschieden: 40. Sloan. - Fouls: Nyon 26, Starwings 22. – Punkte der Bankspieler: Nyon 28, Starwings 3.

 

clear
25.04.2010 Spiel 6743 CVJM U15 : TSV St. Otmar Verschoben Sporthalle  
clear clear clear clear clear clear clear clear clear
Spiel vorverschoben auf Sa, 24.4., 15.00
clear
25.04.2010 Spiel 6559 Küsnacht-Erlenbach : CVJM U17 13:30 h Allmendli  
clear clear clear clear clear clear clear clear clear
clear
27.04.2010 Playoff 1/4-Final - Spiel 4 BBC Nyon : Starwings Basket 20:00 h Rocher 88:90 
clear clear clear clear clear clear clear clear clear
clear
28.04.2010 Spiel 6574 CVJM U17 : TV Reussbühl Basket 20:15 h Sporthalle  
clear clear clear clear clear clear clear clear clear
clear
28.04.2010 H3L 2040 CVJM H1 : SC Uni Basel Basket 20:15 h Rheinpark 1  
clear clear clear clear clear clear clear clear clear
clear
30.04.2010 Spiel 6587 CVJM U17 : TSV St. Otmar 20:30 h Sporthalle  
clear clear clear clear clear clear clear clear clear
clear
30.04.2010 Spiel 6267 Starwings Basket II : BC KZO Wetzikon 20:30 h Sporthalle  
clear clear clear clear clear clear clear clear clear
clear
01.05.2010 Playoff 1/2-Final - Spiel 1 Lugano Tigers : Starwings Basket 17:30 h Ist. Elvetico 100:69 
clear clear clear clear clear clear clear clear clear
clear
04.05.2010 Spiel 2570 CVJM D1 : CVJM Riehen 20:15 h Sternenfeld  
clear clear clear clear clear clear clear clear clear
clear
05.05.2010 MinHR 9079 CVJM U13 : BC Boncourt 18:30 h Rheinpark 1  
clear clear clear clear clear clear clear clear clear
clear
05.05.2010 Playoff 1/2-Final - Spiel 2 Lugano Tigers : Starwings Basket 20:00 h Ist. Elvetico 87:65 
clear clear clear clear clear clear clear clear clear

Starke 20 Minuten genügten nicht

Trotz einer überraschenden Pausenführung mussten die Starwings die individuelle Klasse und die Kaderbreite der Tigers aus Lugano anerkennen. Und liegen im Halbfinale mit 0:2 zurück. Der dritte Vergleich findet am nächsten Samstag in der Birsfelder Sporthalle statt.

Von Georges Küng

Die Starwings haben auch die zweite Halbfinal-Playoff-Partie beim Titelfavoriten BC Lugano (Tigers) deutlich verloren. Das Endskore von 65:87 täuscht aber insofern, als der Cupsieger zur Halbzeit noch mit 46:41 führte und in den ersten 20 Minuten eine der besten Saisonleistungen gezeigt hatte.

In der zweiten Halbzeit gerieten die "Sternenflügel" aber gegen ein entfesselt aufspielendes Lugano, das seine ganze Kaderbreite "schamlos" ausnützte, im wahrsten Sinne des Wortes unter die Räder. Das dritte Viertel ging mit 10:31 verloren, so dass nach 30 Minuten beim Stande von 72:56 die Frage nach dem Sieger beantwortet war. Zwar war im Endviertel beim Gast der Wille da, sich gegen die Niederlage und das Fast-Ausscheiden aufzubäumen, doch Schlüsselspieler (wie Maxime Jaquier), die foulbedingt nicht mehr voll verteidigen konnten und frühzeitig ausschieden, verhinderten, dass es zu einem Sensationssieg der Gäste kommen könnt3e.

Was die Mannschaft von Cheftrainer Patrick Koller und Assistent Danijel Eric in den ersten zwei Vierteln zeigte, war etwas vom Feinsten, das die Starwings in dieser Saison gezeigt haben. Lugano, das sich gewohnt ist, die Matches schon zur Pause zu entscheiden (gegen die Geneva Devils lagen die Luganesi in der zweiten Playoff-Partie nach 20 Minuten mit 56:18 vorne), traf auf ein Arlesheimer-Birsfelder Kombinat, das ganz anders als noch am letzten Samstag aufspielte. Vor allem Marcus Sloan war nicht zu bremsen und liess sich bis zur Halbzeit 15 Punkte notieren. Dass diese Skorerzahl dann auch nach 40 Minuten gleich blieb, ist wiederum eine andere Geschichte. Einen brillanten Auftritt, zumindest in der ersten Hälfte, hatte auch Vernard Hollins, der an den besten "Verni" der Monate Dezember bis April erinnerte. Auch wurfmässig konnte Hollins, der in ein Formtief gefallen war, überzeugen.

Zwar konnte beim BC Lugano der Dusan Mladjan, der von den Medien heissgeliebte "local heroe" nicht eingesetzt werden. Doch seine Rolle übernahmen alternierend der US-Schweizer Derek Stockalper (ein Internationaler) oder der Deutsch-Israeli Alon Stein, der schon in der 1. israelischen Division (und auch 1. Bundesliga) gespielt hat.

Die Starwings haben gezeigt, dass sie wohl als einzige Mannschaft, allerdings in Vollbesetzung, dieses "Grande Lugano" ärgern, kitzeln, ja sogar bezwingen können. Wie damals im Dezember im Schweizer Cup, wo aber noch ein Anthony McCrory und Jordan Hasquet zur Verfügung standen. Dieses Profi-Duo war gestern in Lugano auch zugegen. Allerdings nur in zivil. Der dritte Vergleich findet bereits am Samstag statt. Und weil bei Lugano Mladjan wieder mit von der Partie sein wird, ist zu befürchten, dass es die Saison-Dernière für die Starwings sein könnte. Und dennoch wird es eine Spielzeit für die Geschichtsbücher sein. Daran kann und wird der BC Lugano Tigers nichts ändern können.

BC Lugano - Starwings 87:65 (41:46)

Istituto Elvetico. - 550 Zuschauer. - SR: Bertrand/Carlini/Musard.

Lugano: Brian Brown (13), Stockalper (17), Sanders, Abukar (26) Vandermeer (9); Efevberha (19), Stein (3), Mihajlovic; Lo Leggio, Pantic, Poretti.

Starwings: Jaquier (3), Hollins (19), Tony Brown (14), Sloan (15),  Delic (12); Wegmann (2), Fuchs, Hett; Albrecht, Beltiner, Kangsen.

Bemerkungen: Lugano ohne Mladjan (angeschlagen). - Starwings ohne Hasquet (krank) und McCrory (rekonvaleszent). - Mit fünf Fouls ausgeschieden: 34. Jaquier. - Viertelsresultate: 25:26, 16:20 (41:46); 31:10 (72:56) und 15:9 (87:65).

 

clear
07.05.2010 Final-6 BC Boncourt : CVJM U15 20:00 h EHMP 57:93 
clear clear clear clear clear clear clear clear clear
clear
08.05.2010 Final-6 CVJM U20 : BC 79 Arbedo 15:00 h Sporthalle 61:64 
clear clear clear clear clear clear clear clear clear
clear
08.05.2010 H3L 2037 BC Pratteln 1 : CVJM H1 15:00 h Kuspo 3  
clear clear clear clear clear clear clear clear clear
clear
08.05.2010 Final-6 TSV St. Otmar : CVJM U17 15:00 h Kanti SG T10 55:123 
clear clear clear clear clear clear clear clear clear
clear
08.05.2010 Playoff 1/2-Final - Spiel 3 Starwings Basket : Lugano Tigers 17:30 h Sporthalle 76:74 
clear clear clear clear clear clear clear clear clear

Die Starwings Basket Regio Basel haben die Lugano Tigers am Samstagabend mit 76:74 bezwungen und damit die Play-off-Halbfinalserie auf 1:2 verkürzt. Nach einer relativ ruhigen ersten Halbzeit überschlugen sich in der zweiten Hälfte die Ereignisse und die Emotionen gingen hoch.

Von Steffi Gass, Starwings

Zu Beginn des Spiels hatten sich die Baselbieter einen leichten Vorteil erarbeitet und führten nach rund zwei Minuten mit 5:0, 9:5 stand es nach fünf gespielten Minuten. Dann wachte Lugano auf und begann seine Würfe zu treffen, während auf Seiten der Starwings die Trefferquote schlechter wurde. Beim Stand von 11:12 führten erstmals die Tessiner. Auch in der Folge lag der Vorteil eher bei den Gästen und das erste Viertel endete mit 13:17. Lichtblick auf Seiten der Starwings war, dass Jordan Hasquet überraschend wieder auf dem Matchblatt auftauchte und bei einem Kurzeinsatz im ersten Viertel auch gleich punktete. Das zweite Viertel verlief für beide Seiten durchzogen. Schöne und erfolgreiche Würfe und gute Aktionen wechselten sich ab mit vergebenen Korblegern und Fehlpässen. Weil beide Teams in diesem zweiten Viertel nicht vollends zu überzeugen wussten, kam es immer wieder zum Gleichstand, keine Mannschaft konnten entscheidend davonziehen. Zur Pause stand es 36:35.

Während in der ersten Halbzeit das Spiel noch relativ ruhig verlaufen war und die Spieler ihre Emotionen bis auf wenige Gehässigkeiten im Griff hatten, bot die zweite Hälfte Emotionen pur. Die Starwings starteten hervorragend ins dritte Viertel. Mit einer ausgezeichneten Verteidigung hielten sie die Tessiner im Schach und liessen diese kaum zum Abschluss kommen. So erzielten die Luganesi ihre ersten Punkte der zweiten Hälfte nach geschlagenen viereinhalb Minuten. Allerdings hatten die Starwings in dieser Zeit nicht entscheidend vorlegen können und es stand nun 42:37. Weiterhin arbeiteten die Baselbieter in der Verteidigung hart, begannen nun auch in der Offensive mehr Gas zu geben – und führten beim 49:37 erstmals mit mehr als zehn Punkten. Nun war der Siegeswille der Starwings deutlich sichtbar, das dritte Viertel endete mit 59:43 aus Sicht der Gastgeber – Lugano hatte in diesem Viertel nur gerade acht Punkte erzielt. Mittlerweile brodelte die Stimmung in der Sporthalle, die 715 Zuschauerinnen und Zuschauer feuerten ihre Teams lautstark an.

In den ersten eineinhalb Minuten des letzten Viertels passierte dann etwas, das es wohl nicht allzu oft wieder geben dürfte. Während beide Teams noch keinen Korb erzielt hatten, sprach die Foul-Anzeige eine andere Sprache: Die Schiedsrichter (die übrigens im Laufe des Spiels öfter im Mittelpunkt standen als sie sollten) schafften es, fünf Mal ein Foul gegen die Starwings zu pfeifen. Unter anderem erhielt Maxime Jaquier sein viertes Foul angehängt. So kam es, dass Lugano seinen ersten Korb der letzten zehn Minuten per Freiwurf erzielte. Und die Luganesi waren nicht gewillt, das Spiel verloren zu geben. 6:0 stand es bei den Fouls nach drei Minuten im letzten Viertel, Lugano hatte den Rückstand inzwischen auf zwölf Punkte verkürzt. Und Lugano setzte seinen Sturmlauf fort: Beim Stand von 59:56 war wieder alles offen und das Spiel drohte in die andere Richtung zu kippen. Im richtigen Augenblick begannen aber nun auch die Starwings wieder zuzulegen und kkonnten ihren Vorsprung halten. Zwei Minuten vor Schluss stand es 72:62 und die Gehässigkeiten auf dem Spielfeld häuften sich.

Die letzten zwei Minuten boten schliesslich Spannung pur. Es ist schwierig zu beschreiben, was in der Sporthalle Birsfelden abging – das muss man einfach gesehen haben. Immer und immer wieder wurde die Zeit angehalten, der Spielstand war knapp, jeder Korbwurf konnte entscheidend sein. Auch beim Stand von 74:72, gut zwölf Sekunden vor dem Ende, war noch nichts entschieden. Doch dann lenkte Tony Brown, der beste Starwings-Spieler des Abends, das Spiel mit zwei erfolgreichen Freiwürfen in die richtige Bahn. Am Ende gewannen die Starwings in einem unglaublichen Spiel mit 76:74. Starwings-Trainer Patrick Koller mochte die ganzen Ereignisse des vierten Viertels nicht kommentieren: «Ich bin einfach nur stolz auf mein Team und dessen unglaublichen Charakter», war alles, was er an der Pressekonferenz sagte. Dem gibt es nichts hinzuzufügen.

Starwings Basket Regio Basel – Lugano Tigers 76:74 (36:35).
Sporthalle Birsfelden. 715 Zuschauer. SR: Carlini/Clivaz/Markesch

Starwings: Jacquier (0), T. Brown (26), Hollins (7), Wegmann (5), Sloan (15); Delic (16), Hasquet (2), Hett (5).
Lugano: Stockalper (0), Stein (10), Sanders (9), B. Brown (7), Abukar (13); Mihajlovic (0), Efevberha (31), Vandermeer (4).

Bemerkungen: Starwings ohne McCrory (verletzt), Kangsen, Fuchs, Beltinger und Albrecht nicht eingesetzt. Tony Brown (Starwings) und Efevberha (Lugano) zu den besten Spielern ausgezeichnet. Viertelsresultate: 13:17, 23:18, 23:8, 17:31

clear
09.05.2010 Final-6 BC 79 Arbedo : CVJM U20 15:00 h Palestra Medie2 Bellinzona 69:63 
clear clear clear clear clear clear clear clear clear
clear
09.05.2010 Final-6 CVJM U15 : BC Boncourt 18:00 h Sporthalle 91:42 
clear clear clear clear clear clear clear clear clear
clear
09.05.2010 Final-6 CVJM U17 : TSV St. Otmar 20:00 h Sporthalle 90:31 
clear clear clear clear clear clear clear clear clear
clear
10.05.2010 Spiel 2543 Liestal Basket 44 : CVJM D1 18:30 h Frenkenbündten  
clear clear clear clear clear clear clear clear clear
clear
11.05.2010 Playoff 1/2-Final Spiel 4 Starwings Basket : Lugano Tigers 20:00 h Sporthalle 80:82 
clear clear clear clear clear clear clear clear clear

Starwings ausgeschieden

Die Starwings verabschiedeten sich mit einer grossen kämpferischen Leistung von der Saison. Sie brachten Lugano nochmals an den Rand der Niederlage,  aber es reichte nicht. 80:82 verloren die Basler Spiel 4 und die Halbfinal-Playoff-Serie gegen die Tigers 1:3. Mit einer Standing Ovation schickten die Zuschauer die Starwings nach einer grossartigen Saison  -  gekrönt durch den Cupsieg  -  in die Sommerpause.

Von Peter Herzog

Die Starwings hätten ihrem Coach Patrick Koller am Tage, da er 38 Jahre alt wurde, gerne ein besonders Geburtstagsgeschenk mit dem 2:2-Ausgleich gegen Lugano verschafft. Und es fehlte nicht viel: Beim Stande von 75:77 1:34 Minuten vor Schluss verfehlte Maxime Jaquier seinen offenen Wurf von hinter der Dreierlinie, danach  hatte auch Tony Brown nochmals die Chance für einen Dreier - aber auch er traf nicht.

Und 20 Sekunden zuvor stand Nenad Delic, der in der Schlussphase seine drei Würfe allesamt verfehlte, an der Freiwurflinie, aber seine Hände zitterten und beide Würfe landeten nicht im Korb.

Zentimeter fehlten für einen neuen Exploit. Dabei zeigten die Luganesi während der ersten Halbzeit, vorab durch den fast nicht zu stoppenden  Michael Efevberha und den beweglichen  2,08 m-Center Center Mohammed Abukar, phasenweise eine beeindruckende Vorstellung. Der Favorit liess den Ball laufen, traf fast aus allen Distanzen und gab den Starwings in der Defense enorme Probleme auf.

Doch die Starwings sammelten nochmals ihre ganze Energie, holten nach der Pause unter dem Jubel der Zuschauer einen 35:50 Rückstand auf, weil vor allem Vernard Hollins, der in den letzten Spielen eine Baisse durchgemacht hatte, nochmals gross aufspielte, 35 Punkte skorte, 16 seiner 23 Würfe aus dem Spiel traf, aber an der Freiwurfline (2 von 7) erneut Nerven zeigte.

Der starke Marcus Sloan  brachte die Starwings zu Beginn des Schlussviertels mit einem Freiwurf zum 63:62 zum zweiten Mal in diesem Spiel in Front, danach wechselte die Führung zwischen den Teams fünf Mal, bevor die Starwings in der Schlussphase etwas das Glück aber auch die Kraft fehlte. «Der Dreier von Maxime Jaquier, das wärs gewesen», meinte Koller nach dem Spiel, «aber dafür hat er ihn in der entscheidenden Phase im Cupfinal gemacht.»

Er könne diese Niederlage akzeptieren, weil seine Equipe nochmals alles gegeben habe. «Ich bin wirklich stolz auf das Team», sagte Koller.

Lugano ist der verdiente Sieger einer Serie, die am Schluss fast noch gekippt wäre. Basketball ist ein phantastischer Sport - das haben die Starwings und die Lugano Tigers gestern in der Sporthalle einmal mehr demonstriert.       

Starwings - Lugano 80:82 (34:44)

(20:25) (14:19) (28:18) (18:20)

Sporthalle. -  800 Zuschauer. - SR: Bertrand/Pizio/Busard

Starwings:  Jaquier (3), Toni Brown (8), Hollins (35), Wegmann (10), Sloan (14) ; Delic (6), Hett (2), Hasquet (2). nicht eingesetzt: Albrecht, Fuchs, Kangsen

Lugano Tigers: Brian Brown(0) , Efevberha (25), Stockalper (12), Sanders (8), Abukar (22); Stein (5), Mladjan (8), Mihajlovic (0), Vandermeer (2). - nicht eingesetzt: Pantic, Basso.,

Skoreverlauf: 5. Min": 7:8; 10": 20:25; 25": 24:33; 20": 34:44. 25": 48:51 30": 62:62; 35": 68:69

Bemerkungen: Starwings ohne McCrory (rekonvaleszent). - Lugano ohne Coach Joe Whelton (krank). Assistenz-Trainer Walter Bernasconi übernahm das Coaching

clear
22.05.2010 CH-Mini Spieltage : CVJM U13 00:00 h Neuenburg  
clear clear clear clear clear clear clear clear clear
clear
22.05.2010 1/4-Final CH-Meisterschaft CVJM U15 : Blonay 15:00 h Sporthalle 63:69 
clear clear clear clear clear clear clear clear clear
clear
22.05.2010 1/4-Final CH-Meisterschaft CVJM U17 : BBC Nyon 17:30 h Sporthalle 80:102 
clear clear clear clear clear clear clear clear clear
clear
23.05.2010 CH-Mini Spieltage : CVJM U13 00:00 h Neuenburg  
clear clear clear clear clear clear clear clear clear
clear
29.05.2010 1/4-Final CH-Meisterschaft BBC Nyon : CVJM U17 15:00 h Rocher  
clear clear clear clear clear clear clear clear clear
clear
30.05.2010 1/4-Final CH-Meisterschaft Blonay : CVJM U15 15:00 h Bahyse IV, Blonay  
clear clear clear clear clear clear clear clear clear
clear
20.06.2010 Poussin IBC Delémont : CVJM U11 00:00 h Delémont  
clear clear clear clear clear clear clear clear clear
Spielplan folgt
clear
22.07.2010 GV-Starwings : 19:30 h Hotel Alfa  
clear clear clear clear clear clear clear clear clear
clear
04.09.2010 J&S Turnier : 13:00 h Sporthalle / Rheinparkhalle  
clear clear clear clear clear clear clear clear clear
clear
05.09.2010 J&S Turnier : 08:00 h Sporthalle / Rheinparkhalle  
clear clear clear clear clear clear clear clear clear
clear
10.09.2010 GV-CVJM : 19:30 h Sporthalle  
clear clear clear clear clear clear clear clear clear

GENERALVERSAMMLUNG vom 10.09.2010

Zeit: 19.30, Ort: Sporthalle Birsfelden

 

Traktanden

1. Protokoll der letzten GV

2. Jahresbericht Präsident

3. Jahresbericht TK

4. Kassen- und Revisorenbericht

5. Budget 2010/11

6. Wahlen

7. Festsetzen der Mitgliederbeiträge

8. Anträge

9. Verschiedenes




clear
11.09.2010 Starwings Turnier : 00:00 h Sporthalle  
clear clear clear clear clear clear clear clear clear
clear
12.09.2010 Starwings Turnier : 00:00 h  
clear clear clear clear clear clear clear clear clear
04.09.2010 13:00 h
:
J&S Turnier|Ort: Sporthalle / Rheinparkhalle
05.09.2010 08:00 h
:
J&S Turnier|Ort: Sporthalle / Rheinparkhalle
10.09.2010 19:30 h
:
GV-CVJM|Ort: Sporthalle
powered